Neue Details im Mordfall Narin Güran: So haben sie sich gegen Abhörmaßnahmen geschützt!
Im Rahmen der Ermittlungen zum Mord an Narin Güran sind neue Details bekannt geworden. Es wurde bekannt, dass die Familie Güran versucht hat, sich durch das Aufdrehen von Musik gegen eine mögliche Raumüberwachung zu schützen.
Die Ermittlungen zum Mord an Narin Güran, die im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır als vermisst gemeldet worden war und deren lebloser Körper 19 Tage später gefunden wurde, dauern an.
Der Täter des brutalen Mordes, für den bereits 12 Personen inhaftiert wurden, konnte noch nicht ermittelt werden. Nun sind neue Details zur Morduntersuchung der 8-jährigen Narin ans Licht gekommen.
SIE HABEN NICHT NUR NACHRICHTEN GELÖSCHT, SONDERN SOGAR DIE TELEFONE GEWECHSELT…
Wie Ferit Demir von Halk TV berichtet, haben viele Mitglieder der Familie Güran nach dem 21. August, dem Tag, an dem der Anschein erweckt wurde, Narin sei verschwunden, ihre WhatsApp-Nachrichten und Anruflisten gelöscht. Zudem wurde bekannt, dass die Familienmitglieder ihre Mobiltelefone nach dem 21. August ausgetauscht haben.
Infolge der Untersuchungen durch die Sicherheitsbehörden erfuhren die Mitglieder der Familie Güran, dass die Gendarmerie eine Raumüberwachung durchführte. Während untersucht wird, von wem diese Information durchgesickert ist, wurde festgestellt, dass mindestens 7 separate Familienratssitzungen stattfanden, an denen die männlichen Mitglieder der Familie Güran teilnahmen.
LAUTE MUSIK ALS SCHUTZ VOR RAUMÜBERWACHUNG…
Diese Treffen fanden teils im Freien, teils in geschlossenen Räumen statt. Behauptungen zufolge wurde versucht, durch das Aufdrehen lauter Musik zu verhindern, dass die bei den Treffen besprochenen Inhalte durch Raumüberwachung nach außen dringen.
ALLES WURDE MINDESTENS ZWEIMAL GEWASCHEN
Es wird behauptet, dass die Mitglieder der Familie Güran auf Anweisung des Onkels Salim Güran handelten, die dieser mehrfach erteilt hatte. Es wurde festgestellt, dass Teppiche, Sofabezüge, Läufer und Tischdecken im Haus der Familie von Narin mindestens zweimal gewaschen wurden.
AUFNAHMEN SOLLEN WIEDERHERGESTELLT WERDEN
Die Ermittlungen der Gendarmerie ergaben, dass die Überwachungskamera im Haus des Onkels Salim Güran nach dem Vorfall funktionsunfähig gemacht wurde. Es wurde bekannt, dass die Gendarmerie die Festplatten beider Überwachungskameras beschlagnahmt und an das TÜBİTAK geschickt hat.
Nachrichtenquelle: 12punto
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