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Neue Details zum Busunglück in Denizli bekannt geworden

Nach dem Busunglück auf der Autobahn Aydın-Denizli, bei dem 8 Menschen, darunter ein Baby, ums Leben kamen und 33 weitere verletzt wurden, werfen erste Aussagen der Überlebenden Licht auf den Hergang des Vorfalls. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer den Bus kurz vor dem Unfall aufgrund einer Störung an der Fahrzeugseite an den Straßenrand gelenkt hatte.

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Neue Details zum Busunglück in Denizli bekannt geworden

Ein tragischer Verkehrsunfall in der Nähe des Stadtteils Tırkaz in Denizli hat in der Nacht die gesamte Türkei in tiefe Trauer versetzt. Ein Reisebus der Firma Pamukkale Turizm, der von Izmir nach Antalya unterwegs war, verlor die Kontrolle und prallte gegen die Leitplanken. Durch die Wucht des Aufpralls brach in dem Bus ein Feuer aus, was zu der Katastrophe führte.

Unmittelbar nach dem Unfall wurden zahlreiche Rettungsdienste, AFAD, UMKE, Polizei, Feuerwehr und Gendarmerie an den Einsatzort entsandt. Dank des Eingreifens der Feuerwehr konnte der Brand innerhalb von etwa 30 Minuten gelöscht werden. Bei ersten Untersuchungen durch die Rettungskräfte wurde festgestellt, dass neben dem Busfahrer Mustafa Fevzi Merdün auch Civan Şen, sein 9 Monate alter Sohn Eyüp Miraç Şen, Hayriye Arıkan, Merve Erik, Zehra Eyiol, die kirgisische Staatsbürgerin Güli Tayboya sowie Fatma Kartal noch am Unfallort verstarben.

Es wurde bekannt, dass der verstorbene Vater Civan Şen während des Brandes versucht hatte, seinen kleinen Sohn Eyüp Miraç zu schützen, indem er sich schützend über ihn legte.

Ein Teil der bei dem Unfall verletzten Passagiere wurde in verschiedene Krankenhäuser in der Region gebracht. Informationen zufolge wurden 17 der 33 Verletzten nach ihrer Behandlung bereits entlassen, während 16 Personen weiterhin im Krankenhaus behandelt werden; der Zustand von zwei von ihnen wird als kritisch eingestuft.

IDENTITÄT DER OPFER WIRD DURCH DNA-TESTS BESTÄTIGT

Aufgrund des Brandes bei dem Unfall wurden gerichtsmedizinische Verfahren zur Identifizierung der Verstorbenen eingeleitet. Mit den Blutproben, die Angehörige aus Izmir und Antalya beim Institut für Rechtsmedizin abgegeben haben, werden DNA-Analysen durchgeführt. Es wird erwartet, dass die Verfahren innerhalb von etwa einer Woche abgeschlossen sein werden. Die identifizierten Leichname werden anschließend den Familien übergeben.

KRITISCHE AUSSAGEN DER VERLETZTEN

Im Rahmen der Ermittlungen zum Unfall lieferten die Aussagen der verletzten Passagiere wichtige Details zum Hergang. Während viele Fahrgäste zum Zeitpunkt des Unfalls schliefen, wurde festgestellt, dass der Fahrer etwa 20 Minuten zuvor den Bus an den Straßenrand gelenkt hatte, um eine Störung am Fahrzeug zu überprüfen. Es wurde bekannt gegeben, dass die Fahrt nach dieser Kontrolle fortgesetzt wurde und es kurz darauf zu der Katastrophe kam.

Die Arbeiten der Spurensicherung und die gerichtlichen Ermittlungen zur genauen Klärung der Unfallursache dauern an. Die Ursache des Busbrandes und der mögliche Zusammenhang mit der zuvor aufgetretenen Störung stehen dabei im Mittelpunkt der Untersuchungen.


Nachrichtenquelle: 12punto