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Neue Entwicklung im Strom-Unglück von Izmir

Im Fall des Stromschlags im Bezirk Konak in Izmir, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, gibt es eine neue Entwicklung. Der Leiter der Kanalisationsabteilung der İZSU, einer der 14 festgenommenen Verdächtigen, gab in seiner Aussage an, dass der zuständige İZSU-Beobachter an jenem Tag beurlaubt war.

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Neue Entwicklung im Strom-Unglück von Izmir

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Izmir zum Tod von Özge Ceren Deniz und İnanç Öktemay, die am 12. Juli während eines Starkregens im Bezirk Konak in Izmir durch einen Stromschlag in einer Wasserpfütze ums Leben kamen, dauern an.

Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde die Aussage des Leiters der Kanalisationsabteilung der İZSU, B.K., bekannt, der zu den 14 festgenommenen und inhaftierten Verdächtigen gehört. B.K. erklärte in seiner Aussage, dass sein Zuständigkeitsbereich ganz Izmir umfasse und seine Aufgaben die Sammlung und der Transport von Abwasser und Regenwasser seien. Zudem gab er an, die administrativen Arbeiten zu leiten, über ein Bauüberwachungsteam zu verfügen und bei Problemen, die ihm aus dem Feld gemeldet würden, vor Ort zu gehen.

BEWOHNER DES BEOBACHTERS WAR IM URLAUB

B.K., der angab, die betroffenen Abflussgitter nach dem Vorfall untersucht zu haben, äußerte sich wie folgt:

"Bei der Errichtung der Abflussgitter war unser Beobachter im Urlaub. Es war kein Beobachter vor Ort. Während wir dort arbeiteten, haben wir die Kabel in keiner Weise beschädigt. Da er jedoch zu diesem Zeitpunkt beurlaubt war, war kein Beobachter am Einsatzort. Die Teams kontaktieren andere Institutionen nur dann, wenn deren Materialien beschädigt werden. Wenn andere Leitungen nicht beschädigt wurden oder keine negativen Umstände vorliegen, erstellen wir keinen Bericht. Wenn jedoch ein Schaden entsteht, erstellt das beauftragte Unternehmen ein Protokoll. Für diese Schäden ist das beauftragte Unternehmen verantwortlich. Hätte es einen Schaden gegeben, wäre das beauftragte Unternehmen verpflichtet gewesen, die Beobachter der anderen Institutionen hinzuzuziehen. Ich weiß, dass sie İzmirgaz und Gdz Elektrik angerufen haben, um sie als Beobachter einzuladen, während sie vor Ort arbeiteten. İzmirgaz kam zum Einsatzort, aber von Gdz Elektrik erschien kein Beobachter."

B.K. erläuterte, dass es zwei Arten von Arbeitsmethoden gebe, geplante und ungeplante. Bei geplanten Arbeiten würden andere Institutionen informiert, bei der Arbeit an der Unfallstelle habe es sich jedoch um eine ungeplante Maßnahme gehandelt, weshalb die Institutionen nur mündlich informiert worden seien.

B.K. wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und sagte: "Als wir am Tag des Vorfalls zum Einsatzort kamen, sagten die Bürger, dass es Beschwerden über Gdz gegeben habe und dass zwischen Asphalt und Gehweg Rauch aufgestiegen sei, was sie auch gemeldet hätten. Selbst wenn wir dort keine Abflussgitter gebaut hätten, wäre es zu dem Unfall gekommen. Ich beantrage, aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden."

WIR HABEN KEINE KABEL BESCHÄDIGT

Der Verdächtige A.K. gab an, als Bauingenieur tätig zu sein und seit 2007 Projekte für die İZSU durchzuführen. Im Rahmen des Auftrags hätten sie an der genannten Adresse die Herstellung von Gittern und Gitterarmen durchgeführt.

A.K. erklärte, dass sie die Arbeiten gemäß den technischen Spezifikationen abgeschlossen hätten und mitgeteilt hätten, dass nach Abschluss der Arbeiten eine Asphaltierung unter Verwendung von Füllmaterial erfolgen müsse.

A.K. betonte, dass es sich um Wartungs- und Reparaturarbeiten gehandelt habe: "Wir haben die Arbeiten abgeschlossen, ohne ein einziges Kabel am Einsatzort zu beschädigen. Auch die Fotos zeigen, dass wir die Kabel nicht beschädigt haben. An dem Kabel am Einsatzort wurden bereits drei Reparaturen durchgeführt. Nachdem wir unsere Arbeit beendet haben, kommt das Asphalt-Team und führt die Asphaltierung durch, womit die Arbeit abgeschlossen ist. Ich habe gesehen, dass nach der Asphaltierung an der Stelle, an der sich das Kabel befand, kein Asphaltbelag vorhanden war. Das bedeutet, dass nach uns noch andere Arbeiten durchgeführt wurden. Ich weise die Anschuldigung zurück."



Nachrichtenquelle: 12punto

Izmir Strom-Unglück