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Neue Regelungen des Verkehrsministeriums für den Transportsektor

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat eine neue Verordnung angekündigt, die bedeutende Änderungen im Transportsektor mit sich bringt. Es wurden Neuerungen in vielen Bereichen eingeführt, von Kurierdiensten bis hin zur Beschäftigung von Fahrerinnen.

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Neue Regelungen des Verkehrsministeriums für den Transportsektor

Verkehrs- und Infrastrukturminister Abdulkadir Uraloğlu erklärte, dass für Motokuriere nun die Pflicht besteht, eine 'P1-Genehmigung' zu erwerben. Diese Dokumente können über das E-Government-Portal mit Rabatten von bis zu 5 Prozent bezogen werden. Kuriere, die ihren Antrag innerhalb der ersten sechs Monate stellen, können von einem Rabatt von 95 Prozent profitieren.

Für Kuriere wurde zudem die Verpflichtung zur Einholung eines 'Kurier-Tätigkeitsnachweises' eingeführt; für die beruflichen Qualifikationsnachweise wurde eine einjährige Übergangsfrist gewährt. Nicht zustellbare Sendungen müssen nun innerhalb derselben Frist zurückgegeben werden, während bei der Zustellung auf Wunsch des Empfängers eine Sendungskontrolle durchgeführt werden kann.

FÖRDERUNG DER FRAUENBESCHÄFTIGUNG

Um die Beschäftigung von Fahrerinnen zu fördern, werden die Gebühren für Fahrzeugkarten um 95 Prozent reduziert. Unternehmen, die im letzten Jahr mindestens 10 Prozent ihres Fuhrparks mit Fahrerinnen besetzt haben, erhalten eine kostenlose Verlängerung ihrer Betriebsgenehmigungen um drei Monate.

Auch die Schüler- und Personentransportdienste wurden neu geregelt. Betreiber, die mit maximal drei Fahrzeugen tätig sind, erhalten eine Betriebsgenehmigung mit 95 Prozent Rabatt. Im Linienverkehr mit Tickets können künftig Fahrzeuge mit 18 bis 24 Sitzen eingesetzt werden.

Für Bus-, Lkw- und Zugmaschinenfahrer wurde die Nutzung eines Fahrtenschreibers zur Pflicht. Bei Verstößen gegen die Regeln wird ein Bußgeld in Höhe von 44.325 Lira verhängt. Einige Bestimmungen der Verordnung treten ab heute in Kraft, andere erst in zwei Monaten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Abdulkadir Uraloğlu