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Neue Sicherheitsmaßnahme der Türkei: Behauptungen über die Einrichtung einer Pufferzone im Iran

Die Türkei prüft Pläne zur Einrichtung einer Pufferzone direkt hinter der Grenze, um sich auf einen möglichen unerwarteten Zusammenbruch des Regimes im Iran und einen damit verbundenen Migrationsstrom vorzubereiten. In einer nicht-öffentlichen Sitzung wurden militärische und diplomatische Maßnahmen detailliert erörtert.

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Neue Sicherheitsmaßnahme der Türkei: Behauptungen über die Einrichtung einer Pufferzone im Iran

Für den Fall eines möglichen Regimewechsels oder einer Destabilisierung wurden umfassende Szenarien für eine plötzliche Migrationsbewegung vom Iran in die Türkei auf die Tagesordnung gesetzt. In einer geheimen Sitzung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) teilten Vertreter des Außenministeriums den Abgeordneten die Vorbereitungen mit, die zur Stärkung der türkischen Grenzsicherheit getroffen werden.

Den bei dem Treffen übermittelten Informationen zufolge bereitet die Türkei verschiedene alternative Pläne vor, um einer möglichen Migrationswelle an der Grenze entgegenzuwirken. An erster Stelle dieser Strategien steht die Einrichtung einer Pufferzone auf iranischem Staatsgebiet in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Ein an der Sitzung beteiligter Beamter bezeichnete diesen Plan direkt als „Pufferzone“. Eine andere Quelle erklärte, dass „auch wenn ein solches Wort nicht explizit verwendet wurde, jede Art von Maßnahme außerhalb der Grenze in Betracht gezogen wird“.

Wie einige Teilnehmer berichteten, soll im Falle einer drohenden Migrationswelle der Priorität Vorrang eingeräumt werden, alle notwendigen Maßnahmen auf der iranischen Seite zu ergreifen. Eine der Quellen fasste den Ansatz in dieser Angelegenheit mit den Worten zusammen: „Im Grunde glauben wir, dass im Falle einer Migrationswahrscheinlichkeit alles getan werden muss, was auf der iranischen Seite erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die Ankommenden an der Grenze bleiben.“

HOCHWERTIGE GRENZSICHERHEITSMASSNAHMEN

Die Türkei hat technologische Lösungen maximiert, um die Sicherheit entlang der 560 Kilometer langen Grenze zum Iran zu erhöhen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden bisher eine 380 Kilometer lange modulare Betonmauer und 553 Kilometer Gräben errichtet. Zudem wurden entlang der Grenze zahlreiche elektro-optische Türme und Überwachungsnetzwerke installiert.

Die Grenzlinie wird rund um die Uhr von unbemannten Luftfahrzeugen und Aufklärungsflugzeugen überwacht. Türkische Behörden verfolgen die internen Entwicklungen und die politische Atmosphäre im Iran minütlich. Obwohl die Proteste, die mit der Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen in Teheran begannen, derzeit unterdrückt sind, wird eingeschätzt, dass eine neue Krise in der Region und ein erwarteter Angriff der USA das Regime im Iran ernsthaft erschüttern könnten.

Ankara setzt seine Vorbereitungen auf die Möglichkeit einer Massenmigrationswelle infolge solch plötzlicher Entwicklungen auf höchstem Niveau fort. Ziel ist es, in einer chaotischen Situation die Migrationsbewegung zu stoppen, bevor sie das eigene Staatsgebiet erreicht.

Während die Schritte, die die Türkei jenseits der Grenze unternehmen könnte, in den kommenden Tagen deutlicher werden sollen, wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitspläne für die Region auf vielfältige Weise behandelt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Iran