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Nuklearer Vorstoß aus Russland

Russland hat die Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen aktualisiert. Der neuen Doktrin zufolge kann auf Angriffe durch ein Bündnismitglied sowie auf Angriffe mit ballistischen Raketen, unbemannten Luftfahrzeugen oder Kampfflugzeugen mit einer nuklearen Antwort reagiert werden.

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Nuklearer Vorstoß aus Russland

Dem vom russischen Präsidenten Wladimir Putin unterzeichneten Dekret zufolge wurden einige Aktualisierungen an den Bedingungen für den Einsatz von Atomwaffen durch Russland vorgenommen.

Die neue Doktrin ermöglicht Russland eine nukleare Antwort, falls ein Land mit Unterstützung eines anderen Atomwaffenstaates einen Angriff mit ballistischen Raketen auf russisches Territorium verübt; auch Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen oder Kampfflugzeugen wurden in diesen Geltungsbereich aufgenommen.

Zudem wird die „Aggression durch ein Bündnismitglied“ gegen Russland als ein Szenario definiert, das eine nukleare Antwort rechtfertigen kann, wobei in diesem Fall alle Mitglieder des Bündnisses, dem das betreffende Land angehört, ebenfalls als an der möglichen Aggression beteiligt betrachtet werden.

PUTIN HATTE DIE BOTSCHAFT BEREITS ÜBERMITTELT

Putin hatte bei einem Treffen mit Mitgliedern des Sicherheitsrates am 25. September betont, dass sich die moderne militärpolitische Lage verändert habe, und erklärt: „Es ist wichtig, die Entwicklung der Lage vorherzusehen und die Bestimmungen des strategischen Planungsdokuments an die aktuellen Realitäten anzupassen.“

Unterdessen waren am 17. November Berichte in US-Medien erschienen, wonach die US-Regierung der Ukraine die Erlaubnis erteilt habe, amerikanische Langstreckenwaffen in begrenztem Umfang auf russischem Territorium einzusetzen.

PESKOW ÄUSSERTE SICH ZU DEN BEHAUPTUNGEN

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte sich gestern zu den Behauptungen geäußert und erklärt: „Dies ändert die Art und Weise, wie sie (die USA) in die Konflikte in der Ukraine involviert sind, grundlegend.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Nuklear Putin