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Prof. Dr. Sözbilir: 'Nicht die gesamte Verwerfung ist gebrochen, nur ein Teil… Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen!'

Prof. Dr. Hasan Sözbilir bewertete das Erdbeben der Stärke 6,2 im Marmarameer und erklärte, dass der Bebenherd auf der Nordanatolischen Verwerfung lag und nur ein Teil der Verwerfung gebrochen sei. Sözbilir sagte: „Wir erwarten kein Tsunami-Risiko, Nachbeben sind normal“ und fügte hinzu: „Wir sind glimpflich davongekommen.“

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Prof. Dr. Sözbilir: 'Nicht die gesamte Verwerfung ist gebrochen, nur ein Teil… Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen!'

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2, das sich vor der Küste von Silivri bei Istanbul ereignete und auch in den umliegenden Provinzen zu spüren war, treffen weiterhin Expertenbewertungen ein. Prof. Dr. Hasan Sözbilir, Direktor des Zentrums für Erdbebenforschung und -anwendung der Dokuz Eylül Universität (DEÜ) und Dozent am Fachbereich Geologische Ingenieurwissenschaften, erklärte, dass sich das Beben auf der Nordanatolischen Verwerfung ereignete.

Das um 12.49 Uhr im Marmarameer registrierte Beben war in weiten Teilen der Marmara-Region, insbesondere in Istanbul, deutlich zu spüren. Während nach dem Beben Nachbeben verzeichnet wurden, gab Prof. Dr. Hasan Sözbilir von der DEÜ wichtige Erklärungen ab.

Prof. Dr. Sözbilir betonte, dass trotz der Stärke des Bebens ein schwereres Szenario ausgeblieben sei und sagte: „Das Erdbeben ereignete sich auf der Nordanatolischen Verwerfung. Es ist jedoch nicht die gesamte Verwerfung gebrochen, sondern nur ein Teil. Das hat eine größere Katastrophe vorerst verhindert.“

KEIN TSUNAMI ZU ERWARTEN

„In Anbetracht der Stärke des Bebens erwarten wir keine Tsunami-Auswirkungen“, sagte Sözbilir und äußerte sich zu den Nachbeben wie folgt: 

„Nachbeben sind zu erwarten und sogar ein positives Zeichen. Solche Erschütterungen helfen dabei, Energie abzubauen. Ich spreche auf Basis der ersten Informationen, aber innerhalb weniger Stunden werden wir genauer analysieren können, wo und wie stark die Verwerfung gebrochen ist.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Erdbeben