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Reaktion auf die Stationierung eines Patriot-Raketensystems durch Griechenland auf der Insel Karpathos: 'Nichtig'

Griechenland hat unter Berufung auf die Spannungen im Nahen Osten die Stationierung eines Patriot-Luftverteidigungssystems auf der Insel Karpathos angekündigt. Das türkische Außenministerium reagierte scharf und bezeichnete diesen Schritt als Verstoß gegen den Pariser Friedensvertrag von 1947.

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Reaktion auf die Stationierung eines Patriot-Raketensystems durch Griechenland auf der Insel Karpathos: 'Nichtig'

Griechenland hat unter Berufung auf die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten die Stationierung eines Patriot-Luftverteidigungssystems auf der Insel Karpathos bekannt gegeben. Der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias erklärte, dieser Schritt sei unternommen worden, um die Verteidigungskapazitäten des Landes zu stärken und die Luftverteidigungsmaßnahmen in der Region zu erhöhen.

NEUE ERKLÄRUNG AUS GRIECHENLAND

Der griechische Verteidigungsminister Dendias betonte mit den Worten: „Es gibt auch griechische Schiffe mit Luftverteidigungskapazitäten in der Region. Unser Land ist geschützt“, dass es sich bei diesem Schritt um eine militärische Vorsichtsmaßnahme handele. Dieser Schritt Griechenlands wird jedoch von der Türkei als ein Verstoß gegen den Pariser Friedensvertrag von 1947 gewertet. Dieser Vertrag schreibt vor, dass die zu Griechenland gehörenden Dodekanes-Inseln entmilitarisiert bleiben müssen.

REAKTION DER TÜRKEI: "NICHTIG"

Der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Öncü Keçeli, reagierte auf die Aussagen des griechischen Verteidigungsministers Dendias. Keçeli bezeichnete die Äußerungen als „unseriös, unglücklich und unzeitgemäß“ und betonte, dass der entmilitarisierte Status der ostägäischen Inseln und der Dodekanes im Rahmen der Verträge von Paris und Lausanne klar festgelegt sei. Der türkische Außenamtssprecher erklärte, dass solche Schritte „nichtig“ seien.

Keçeli kritisierte zudem Kreise, die versuchen, die Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland zu vergiften, indem sie die Entwicklungen in der Region als Gelegenheit für neue Schritte nutzen. Keçeli sagte: „Es ist nicht überraschend zu sehen, dass Kreise, die die Entwicklungen in unserer Region in eine Gelegenheit verwandeln wollen, bei jeder Gelegenheit versuchen, die türkisch-griechischen Beziehungen zu schädigen.“

ANTWORT AUS GRIECHENLAND: "NICHT VERHANDELBAR"

Griechenland reagierte auf diese Kritik der Türkei. Die Sprecherin des griechischen Außenministeriums, Lana Zohiou, wies die Forderungen der Türkei nach einer Entmilitarisierung der ägäischen Inseln zurück. Zohiou bezeichnete die Thesen der Türkei als grundlos und erklärte, dass zu diesem Thema bereits mehrfach Stellungnahmen abgegeben worden seien. Die griechische Beamtin betonte, dass der Status der ostägäischen Inseln durch den Vertrag von Lausanne, das Montreux-Abkommen von 1936 und den Pariser Friedensvertrag von 1947 geregelt sei und die Verteidigungspolitik Griechenlands nicht zur Debatte stehe.

BETONUNG DER VERTEIDIGUNGSPOLITIK DURCH ATHEN

Zohiou erklärte: „Die Verteidigungshaltung Griechenlands ist nicht verhandelbar“ und betonte, dass die Regierung in Athen keine Einmischung in ihre Verteidigungspolitik dulden werde. Die griechische Regierung argumentierte, dass dieser Schritt ausschließlich dem Zweck diene, die Verteidigungskapazitäten des Landes zu erhöhen, und dass sie einen Ansatz verfolge, der nicht im Widerspruch zum Völkerrecht stehe.  


Nachrichtenquelle: 12punto