Reaktionen in sozialen Medien: 'Nicht auflaufen' – 'Atatürk-Banner'-Krise in Saudi-Arabien
Es wird behauptet, dass die Behörden in Saudi-Arabien vor dem Supercup-Finale zwischen Fenerbahçe und Galatasaray weder Banner noch T-Shirts mit Zitaten von Atatürk zugelassen haben.
Der Süper-Lig-Meister der Saison 2022-2023, Galatasaray, und der türkische Pokalsieger Fenerbahçe treffen im Supercup aufeinander.
Vor dem Spiel, das am Freitagabend, den 29. Dezember, um 20.45 Uhr in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad stattfinden soll, hat die Behauptung, dass Banner und T-Shirts mit dem Konterfei von Mustafa Kemal Atatürk nicht zugelassen seien, eine Krise ausgelöst.
NOTFALLSITZUNG
Es wird behauptet, dass die saudi-arabischen Behörden den beiden Mannschaften untersagt hätten, zum 100. Jubiläum unserer Republik mit Mustafa Kemal Atatürk-Bannern und entsprechenden T-Shirts vor dem Spiel auf das Feld zu laufen. Daraufhin hätten die Verantwortlichen beider Vereine ihre Sensibilität in dieser Angelegenheit zum Ausdruck gebracht und darauf bestanden, das Spiel unter diesen Bedingungen zu bestreiten.
Für die nahe Zukunft wurde eine Notfallsitzung geplant, an der Vertreter von Galatasaray und Fenerbahçe teilnehmen werden.
ALİ KOÇ HATTE ES ANGEKÜNDIGT
Fenerbahçe-Präsident Ali Koç hatte sich zuvor wie folgt zu dem Thema geäußert:
"Ich möchte an das Zitat unseres Vaters 'Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt' erinnern. Wir wollten mit diesem Banner auflaufen: 'Peace at home, peace in the world'. Soweit ich das verstehe, haben die Behörden dies nicht akzeptiert. Die Angelegenheit ist noch nicht vollständig geklärt."
"KEIN PROBLEM MIT DER NATIONALHYMNE UND DER FLAGGE"
Der Journalist Onur Tuğrul erklärte in einer Stellungnahme in den sozialen Medien, er habe mit den Behörden gesprochen und sagte Folgendes:
"Der türkische Fußballverband (TFF) gibt an, dass es kein Problem mit der Nationalhymne oder den türkischen Flaggen gebe.
Auf Seiten von Galatasaray war dies ein Thema. Es wurde bereits angekündigt. Zudem gab es den Wunsch nach einem Banner. Dies wird derzeit verhandelt.
Auch der Wunsch von Fenerbahçe nach einem Banner und speziellen Atatürk-T-Shirts wird geprüft.
Derzeit stehen türkische und arabische Behörden in offiziellem Kontakt, um die Probleme zu lösen. Auch die Vereine stehen mit dem Verband in Verbindung."
Nachrichtenquelle: 12punto
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