Zierte die Schlagzeilen der regierungsnahen Medien: Forderung, die Armee nach Damaskus zu entsenden!
Die syrische Regierung hat die Türkei um Unterstützung im Kampf gegen den IS und andere Terrororganisationen gebeten. Das Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die Türkei dieses Ersuchen offiziell unterstützen werde. Die regierungsnahen Medien forderten unter der Schlagzeile „Der Frieden der Türkei beginnt in Syrien!“ dazu auf, die Armee nach Damaskus zu entsenden.
Nach 13 Jahren Bürgerkrieg in Syrien ist eine bedeutende Entwicklung eingetreten. Das Verteidigungsministerium (MSB) gab am 23. Juli bekannt, dass die Regierung in Damaskus die Türkei um Unterstützung im Kampf gegen den IS und andere Terrororganisationen gebeten habe. In der Erklärung des Ministeriums hieß es, dass die Türkei im Einklang mit diesem Ersuchen Ausbildung, Beratung und technische Unterstützung zur Stärkung der Verteidigungskapazitäten Syriens bereitstellen werde.
In einer Stellungnahme aus Kreisen des MSB wurde erklärt: „Die syrische Regierung hat die Türkei offiziell um Unterstützung bei der Stärkung ihrer Verteidigungskapazitäten und im Kampf gegen alle Terrororganisationen, insbesondere den IS, gebeten. Die Türkei hat es sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, die politische Einheit und territoriale Integrität Syriens zu unterstützen und bei den Bemühungen zur Sicherung eines dauerhaften Friedens in der Region eine Vorreiterrolle einzunehmen.“
REGIERUNGSMEDIEN SPRECHEN VON „MISSION DER MEHMETÇİK IN DAMASKUS“
Nach dieser Erklärung des MSB titelte die regierungsnahe Zeitung Türkiye: „Der Frieden der Türkei beginnt in Syrien! Der Countdown für die Mission der Mehmetçik in Damaskus hat begonnen.“ Die Zeitung veröffentlichte ein Interview mit dem Experten für internationales Recht, Dozent Dr. Hakan Erkiner.
In dem Interview betonte Dozent Dr. Hakan Erkiner, dass die Unterstützung, die die Türkei Syrien gewähren werde, ein völkerrechtliches Recht sei und einen kritischen Schritt für die Sicherheit der Türkei darstelle. Erkiner sagte: „Diejenigen, die fragen, was die Türkei in Syrien zu suchen hat, sind in Wirklichkeit diejenigen, die wollen, dass die Türkei eine Sicherheitsschwäche erlebt. Genau wie Israel es sich wünscht...“
Erkiner erklärte, dass die Türkei in der Vergangenheit ihr Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta nicht in der erforderlichen Weise genutzt habe, diesen Artikel jedoch durch die in den letzten Jahren durchgeführten grenzüberschreitenden Operationen effektiv in Kraft gesetzt habe. Mit den Worten „Indem die Türkei auf das Hilfsersuchen Syriens reagiert, nimmt sie ein internationales Recht wahr, und dieser Schritt ist für die Sicherheit des Landes von lebenswichtiger Bedeutung“, betonte er, dass dieser Eingriff nicht nur für Syrien, sondern auch für die Sicherheit der Türkei unerlässlich sei.
Nachrichtenquelle: 12punto
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