Saygı Öztürks bemerkenswerte Einschätzung zum TUSAŞ-Anschlag: Soll die Kritik an Bahçeli unterdrückt werden?
Der Journalist Saygı Öztürk weist auf Sicherheitslücken beim TUSAŞ-Anschlag hin und äußert die Vermutung, dass der Vorfall dazu dienen könnte, die Kritik an den Äußerungen von Bahçeli zu unterdrücken und ein internationales Signal zu senden.
Nach dem Terroranschlag vor der Türkischen Luft- und Raumfahrtindustrie (TUSAŞ) in Ankara hat der erfahrene Journalist Saygı Öztürk bemerkenswerte Einschätzungen zu den Hintergründen des Vorfalls abgegeben.
Öztürk betonte den Zeitpunkt des Angriffs sowie die Sicherheitsaspekte und wies auf die Signale hin, die sowohl im Inland als auch im Ausland gesendet wurden.
SOLL DIE KRITIK AN BAHÇELİS BOTSCHAFT UNTERDRÜCKT WERDEN?
Öztürk erinnerte daran, dass die Worte des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli an Abdullah Öcalan – „Er soll ins Parlament kommen und sprechen, er soll sagen, dass der Terror beendet ist“ – in der Öffentlichkeit, insbesondere bei Angehörigen von Märtyrern und Veteranen, für Empörung gesorgt haben, und äußerte sich wie folgt:
„Dass eine solche Aktion durchgeführt worden sein könnte, um diese Reaktion zu unterdrücken, wird von bestimmten Kreisen thematisiert. Auch dieser Aspekt ist vorhanden.“
DER ZEITPUNKT DES ANGRIFFS: DER RUSSLAND-BESUCH DES PRÄSIDENTEN UND DIE BOTSCHAFT AN DIE USA
Öztürk wies zudem darauf hin, dass der Angriff während des Russland-Besuchs von Präsident Recep Tayyip Erdoğan stattfand, und deutete auf die internationale Dimension des Vorfalls hin:
„Während die Annäherung an Russland und die Integration in das System diskutiert werden, ist das Unbehagen der USA über diese Situation bekannt. Diese Aktion enthält auch die Botschaft: ‚Seht her, wir können in die strategischen Punkte eindringen, die wir wollen.‘“
SICHERHEITSLÜCKEN UND FRAGEZEICHEN
Öztürk erklärte, dass es auf eine ernsthafte Sicherheitslücke hindeute, dass die Angreifer in einer Stadt wie Ankara, in der hohe Sicherheitsvorkehrungen gelten, ungehindert bis zu einem strategischen Punkt wie TUSAŞ gelangen konnten:
„Die Angreifer können mit Sprengstoff und Waffen am Körper bis zum Tor der Anlage gelangen. Dass eine solche Aktion in der Hauptstadt, in der Kamerasysteme und Gesichtserkennungstechnologien im Einsatz sind, stattfinden kann, deutet auf erhebliche Sicherheitsmängel hin.“
Während versucht wird, die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären, wurde berichtet, dass die Sicherheitskräfte die Ermittlungen intensivieren und Erklärungen zu den Entwicklungen erwartet werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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