Scharfe Reaktion von Bülent Arınç auf Personen, die Pakete vor seinem Büro abstellten: „Ich bemitleide sie“
Nachdem vor dem Büro des ehemaligen Parlamentspräsidenten Bülent Arınç Lebensmittelpakete abgestellt wurden, weil er in Bezug auf die Hamas gesagt hatte: „Wir schicken sogar eure Lebensmittel von außen“, äußerte sich Arınç nun dazu. Er sagte: „Ich bemitleide sie, ich bin traurig, ich bin traurig für sie.“
Der ehemalige Präsident der Großen Nationalversammlung der Türkei, Bülent Arınç, hatte auf die Angriffe der Hamas gegen Israel mit den Worten reagiert: "Was für eine Macht hast du? Wir schicken sogar deine Lebensmittel von außen, wir decken deine technischen Geräte und Bedürfnisse von außen ab. Du feuerst zwei improvisierte Raketen ab, in Israel kommt das wie das Summen einer Fliege an."
Nach diesen Äußerungen von Arınç wurden als Reaktion Lebensmittelpakete vor seinem Arbeitsbüro abgestellt.

"DER BEFEHL ZUM DSCHIHAD GILT AUCH FÜR DICH"
Arınç gab eine Erklärung zu dem Thema ab und äußerte sich wie folgt:
"Ich bemitleide sie. Ich bin traurig, ich bin traurig für sie. Denn sie sagen, dass wir Mitglieder desselben Vereins sind. Ich habe diesem Verein mehr geholfen, als es ihr eigener Vater getan hätte. Sie glauben, dass dies ein Dschihad ist. Nun, wenn ihr das so denkt, dann gilt der Befehl zum Dschihad auch für dich. Pack deine Sachen und geh dorthin. Tu auch du als Mudschahid, was du kannst. Dort wirst du zum Märtyrer. Nein, das wirst du nicht. Ich kann mein warmes Bett nicht verlassen, sagen sie. Es gibt eine Serie namens FAUDA, ich habe sie mir angesehen. Und ich empfehle sie euch allen, um die wahre Seite dieser Angelegenheit zu verstehen.
"UMARMT EUCH ZUERST SELBST"
In dem Wissen um all diese Fakten konntet ihr nicht einmal in eurem eigenen Bezirk Einigkeit erzielen. Der Konflikt zwischen Ramallah und Gaza war größer als der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Umarmt euch zuerst selbst. Lasst uns gemeinsam eine Wahl abhalten und sehen, was passiert. Wer wird euch als Gesprächspartner akzeptieren? Niemand außer der Türkei hat euch als Gesprächspartner akzeptiert. Bringt die Türkei nicht in Schwierigkeiten. Wir tragen nur die Trauer, wir tragen die Sorgen. Wir versuchen, eure zerstörten Städte wieder aufzubauen. Wir leisten Nahrungsmittelhilfe, wir tun dies und jenes. Der Vorfall um die Mavi Marmara geschah zu meiner Zeit. Ich war stellvertretender Ministerpräsident. Gott weiß, was wir durchgemacht haben.
"ICH BIN TRAURIG FÜR SIE, ICH BEMITLEIDE SIE"
Deshalb, als ich sagte, sie sollten sich klug verhalten, kamen gestern Abend nach zwölf Uhr drei junge Leute vor mein Büro, mit einem Palästinensertuch auf dem Kopf, mit etwas Ähnlichem vor dem Mund und einer Palästina-Flagge in der Hand, und protestierten gegen mich. Tagsüber konnten sie nicht kommen. Sie kamen nachts. Dann haben sie es in den sozialen Medien verbreitet. Ich bemitleide sie. Ich bin traurig, ich bin traurig für sie. Denn sie sagen, dass wir Mitglieder desselben Vereins sind. Ich habe ihnen, diesem Verein, mehr geholfen, als es ihre Väter getan hätten.”
Nachrichtenquelle : 12punto
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