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Schockierende Vorwürfe eines Studenten gegen Bürgermeister: Verteidigung des AKP-Bürgermeisters bekannt geworden

Bei einer Veranstaltung der Ombudsstelle in Sakarya sorgten die Vorwürfe eines Jurastudenten gegen den AKP-Bürgermeister von Adapazarı, Mutlu Işıksu, für großes Erstaunen im Saal. Nach den Anschuldigungen des Studenten bezüglich Drohungen, Geldangeboten und einer Klage über 50 Millionen Lira rückte ein früheres Interview von Bürgermeister Işıksu erneut in den Fokus.

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Schockierende Vorwürfe eines Studenten gegen Bürgermeister: Verteidigung des AKP-Bürgermeisters bekannt geworden

Bei einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der Arbeit der Ombudsstelle (KDK) in Sakarya kam es zu bemerkenswerten Momenten. Während des Treffens, an dem der Chef-Ombudsmann Mehmet Akarca, weitere Ombudsleute und Vertreter der lokalen Protokolle teilnahmen, wurden die Beschwerden und Anliegen der Bürger angehört.

Die Ausführungen eines 22-jährigen Jurastudenten, der während der Fragerunde das Podium betrat, versetzten die Anwesenden im Saal in Erstaunen. Es war zu beobachten, wie selbst der Moderator der Veranstaltung seine Überraschung über die Geschehnisse nicht verbergen konnte. Als der Student das Podium verließ, brandete Applaus im Saal auf.

VORWÜRFE DES STUDENTEN LASSEN DEN SAAL ERSTARREN

Der Student erklärte auf dem Podium, dass seine Mutter bei der Stadtverwaltung Adapazarı arbeite und er Zeuge eines Fehlverhaltens des Bürgermeisters Mutlu Işıksu geworden sei. Er behauptete, dass er, als er den Vorfall zur Anzeige bringen wollte, zunächst bedroht und ihm anschließend Geld angeboten worden sei.

Nachdem er das Geldangebot abgelehnt habe, so der Student weiter, habe der Bürgermeister Strafanzeige wegen angeblicher Erpressung gegen ihn erstattet und eine Klage auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 50 Millionen Lira eingereicht.

„DIESE NACHRICHTEN STAMMEN NICHT VON MIR“

In seiner Rede auf dem Podium betonte der Student, dass die ihm zugeschriebenen Nachrichten einen Zeitraum von sechs Monaten umfassten und diese Konversationen unmöglich von einem 22-jährigen Studenten stammen könnten. Er äußerte sich wie folgt:

„Hallo. Zunächst möchte ich mich vorstellen. Ich bin Student im 4. Semester an der juristischen Fakultät. Ich lebe in Sakarya. Meine Mutter arbeitet ebenfalls bei der Stadtverwaltung. Aus diesem Grund wurde ich Zeuge einer Unregelmäßigkeit bezüglich des Bürgermeisters. Deshalb habe ich viele Drohungen erhalten. Als das Thema vor Gericht gebracht werden sollte, wurde mir über unseren Anwalt Geld angeboten. Als ich dies ablehnte, erstattete der Bürgermeister Strafanzeige mit der Behauptung, ich hätte eine Erpressungsfalle aufgebaut, und reichte eine Klage auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 50 Millionen Lira gegen mich ein. Es wird behauptet, dass diese Nachrichten von mir stammen, aber die Inhalte sind Gespräche, die mir nicht zugeschrieben werden dürfen.“

„VORWÜRFE SIND HALTLOS, WIR HABEN RECHTLICHE SCHRITTE EINGELEITET“

Das frühere Interview des AKP-Bürgermeisters von Adapazarı, Mutlu Işıksu, der im Zentrum der Vorwürfe steht, mit dem Sender A Haber rückte ebenfalls wieder in den Fokus. Işıksu erklärte, er bezeichne die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen als „haltlos“ und als „Rufmord“.

Bürgermeister Işıksu behauptete, er sei mit einer Akte erpresst worden, die angeblich aus gefälschten Social-Media-Nachrichten zusammengestellt worden sei, und erklärte, er habe rechtliche Schritte eingeleitet.

BEHAUPTUNG: „40 MILLIONEN LIRA GEFORDERT“

Mutlu Işıksu behauptete in seiner Erklärung, dass von ihm 40 Millionen Lira gefordert worden seien und ihm gedroht worden sei, dass seine politische Karriere beendet werde, falls er dieser Forderung nicht nachkomme.

Işıksu teilte zudem WhatsApp-Nachrichten und erklärte, eine Person, die sich als Anwalt ausgegeben habe, sei in sein Büro gekommen und habe ihm gefälschte Chat-Protokolle gezeigt, die angeblich zwischen Bürgermeister Işıksu und einem städtischen Mitarbeiter stattgefunden hätten.


Nachrichtenquelle: 12punto