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Sie ging für eine Nasen-OP ins Krankenhaus und verstarb: Fall wird nun juristisch aufgearbeitet

Heval Pekgöz, eine Studentin im zweiten Semester an der pharmazeutischen Fakultät der Marmara-Universität, erlitt während einer geplanten ästhetischen Nasenoperation in einer Privatklinik einen Herzstillstand während der Narkoseeinleitung. Nach einem 20-tägigen Überlebenskampf verstarb sie. Die Familie macht das Krankenhaus sowie die behandelnden Ärzte für den Tod ihrer Tochter aufgrund von Versäumnissen verantwortlich und hat rechtliche Schritte eingeleitet.

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Sie ging für eine Nasen-OP ins Krankenhaus und verstarb: Fall wird nun juristisch aufgearbeitet

Pekgöz, Studentin im zweiten Semester an der pharmazeutischen Fakultät der Marmara-Universität, begab sich in eine Privatklinik in Maltepe, um sich sowohl die Nasenmuscheln operieren als auch eine ästhetische Nasenkorrektur vornehmen zu lassen. Der Tod der jungen Frau, deren Herz während der Narkose stehen blieb und die anschließend 20 Tage lang um ihr Leben kämpfte, löste großes Entsetzen aus; die Familie hat den Fall nun vor Gericht gebracht.

Wie Deniz Tüysüz von NTV berichtet, erklärte der Vater Ferhat Pekgöz, dass das Herz seiner Tochter nach der Anästhesie stehen geblieben sei, man ihnen jedoch mitgeteilt habe, ihr Zustand sei sehr gut. Er schilderte, dass sie zunächst vorsorglich in ein Krankenhaus in Kurtköy gebracht worden seien, dann aber, da keine 112-Registrierung erfolgt sei, erneut in eine andere Filiale verlegt wurden.

Vater Pekgöz gab an, dass sie gezwungen waren, am selben Tag drei Krankenhäuser aufzusuchen, und dass seine Tochter aufgrund von Fahrlässigkeit ihr Leben verloren habe.

Mutter Özlem Pekgöz berichtete zudem, dass sie ihre Tochter auf der Intensivstation sehen wollte, ihr dies jedoch verwehrt wurde. Sie erzählte, dass die Augen ihrer Tochter auf der Trage offen gewesen seien und sie nicht intubiert war. 

Die Familie Pekgöz, die ihre Tochter am 30. August verlor, hat Strafanzeige gegen das Krankenhaus und die verantwortlichen Ärzte erstattet.



Nachrichtenquelle: 12punto