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Skandale bei der Zuweisung von „Projekt-Schulen“ reißen nicht ab: Lehrer mit 15 Jahren Berufserfahrung wurde nirgendwo zugewiesen und ist nun arbeitslos!

Die Skandale um die umstrittenen Zuweisungen an „Projekt-Schulen“, bei denen zahlreiche Lehrkräfte von ihren Stellen verdrängt wurden, nehmen kein Ende. Es hat sich herausgestellt, dass einige Lehrer, die ihre Präferenzen angegeben hatten, nirgendwo zugewiesen wurden und nun arbeitslos sind. Einer der betroffenen Lehrer erklärte gegenüber 12punto: „Wir haben unsere Petitionen eingereicht. Wir haben sowohl um Informationen gebeten, warum wir nicht zugewiesen wurden, als auch Einspruch gegen die Situation erhoben und unsere Zuweisung gefordert. Darüber hinaus stehen wir mit den Gewerkschaften in Kontakt. Sollten wir auf unsere Petitionen keine positive Rückmeldung erhalten, werden wir rechtliche Schritte einleiten.“

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Skandale bei der Zuweisung von „Projekt-Schulen“ reißen nicht ab: Lehrer mit 15 Jahren Berufserfahrung wurde nirgendwo zugewiesen und ist nun arbeitslos!

Hazal Güven - 12punto.com.tr

Die jüngsten Zuweisungen im Rahmen des von der AKP im Jahr 2014 eingeführten „Projekt-Schul“-Systems endeten praktisch in einer Entlassungswelle unter Lehrkräften. Im Rahmen dieser Praxis wurden Schulen, an denen die Aufnahmekriterien am höchsten sind – wie das Cağaloğlu Anadolu, das Kabataş Erkek, das Pertevniyal, das Beşiktaş Atatürk Anadolu und das Kadıköy Anadolu Lisesi – als „Projekt-Schulen“ eingestuft. Im vergangenen Monat stand für die an diesen Schulen tätigen Lehrkräfte die Phase der Präferenzangaben an, und die Ergebnisse wurden Anfang der Woche bekannt gegeben.

Doch hinter den Zuweisungen verbarg sich eine regelrechte Entlassungswelle. Zahlreiche Lehrkräfte, die an den als „Projekt-Schulen“ geführten Gymnasien tätig waren, wurden an andere Schulen versetzt. Die Zuweisungen sorgten sowohl bei den Schülern, die von ihren Lehrern getrennt wurden, als auch bei den Gewerkschaften für Empörung. Zudem stellte sich in vielen Fällen heraus, dass die von ihren Schulen versetzten Lehrkräfte für ihre „oppositionelle“ Haltung bekannt waren und die Zuweisungen in vielen Fällen dem Ermessen der Schulleiter überlassen wurden.

Die Skandale um die Zuweisungen enden jedoch nicht hier. Es hat sich herausgestellt, dass einige der an Projekt-Schulen tätigen Lehrkräfte nirgendwo zugewiesen wurden und arbeitslos geblieben sind. Ein Pädagoge mit 15 Jahren Berufserfahrung, der erfahren musste, dass er nicht einmal an die Schule zugewiesen wurde, an der er die letzten 7 Jahre tätig war, schilderte den Prozess gegenüber 12punto.

'WIR ARBEITEN MIT DEN LEHRERN, DIE WIR WOLLEN'

„Vor kurzem wurden die Präferenzen abgegeben. Anfang der Woche wurden die Ergebnisse bekannt gegeben. Das ist etwas, das zum ersten Mal so gemacht wird. Es läuft unter der Bezeichnung Zuweisung an Projekt-Schulen. Das ist keine normale Zuweisung. Vor ein bis zwei Monaten ließen sie uns an den Projekt-Schulen Präferenzen angeben. Bei den Präferenzen kann jeder seine eigene Schule wählen. Uns wurde gesagt: 'Wenn ihr eure eigene Schule wählt, werdet ihr dort platziert.' Für viele Lehrer war das auch der Fall. Doch bei einigen Lehrern, wie mir, erfolgte trotz der Wahl der eigenen Schule keine Zuweisung. Ich wurde auch keiner anderen Schule zugewiesen. So sind wir nun ohne Stelle geblieben.“

Wurde Ihnen denn irgendeine Begründung genannt?

„Es wurde uns keinerlei Begründung genannt. Es hieß nicht: 'Ihre Zuweisung erfolgte aus diesem Grund nicht.' So etwas hat es vorher noch nie gegeben. 'Projekt-Schule' zu sein bedeutet jetzt: 'Wir arbeiten mit den Lehrern, die wir wollen, und nicht mit denen, die wir nicht wollen; selbst wenn wir das nicht begründen, wollen wir es so.' Ich bin seit 7 Jahren an meiner Schule tätig, und als ich dort anfing, war dies keine Projekt-Schule. Ich glaube, es ist etwa drei Jahre her, seit sie zur Projekt-Schule erklärt wurde.“

Was gedenken Sie nun zu tun?

„Wir haben unsere Petitionen eingereicht. Wir haben sowohl um Informationen gebeten, warum wir nicht zugewiesen wurden, als auch Einspruch gegen die Situation erhoben und unsere Zuweisung gefordert. Darüber hinaus stehen wir mit den Gewerkschaften in Kontakt. Sollten wir auf unsere Petitionen keine positive Rückmeldung erhalten, werden wir rechtliche Schritte einleiten. Da im Land nichts gesund funktioniert, da das Rechtssystem nicht funktioniert, sehe ich das mittlerweile so. Sie können willkürlich und ohne jegliche Begründung schalten und walten, wie sie wollen.“


Nachrichtenquelle: Hazal Güven

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