Starkregen legt Verkehr in Istanbul lahm: Stauaufkommen erreicht 81 Prozent
Der seit der Nacht anhaltende Regen sorgte am ersten Arbeitstag der Woche für ein Verkehrschaos in Istanbul. Während es zu Störungen im Straßen- und Fährverkehr kam, stieg die Verkehrsdichte in einigen Regionen auf bis zu 90 Prozent an.
Die seit der Nacht anhaltenden Niederschläge beeinträchtigten am Morgen den Verkehr in Istanbul erheblich. Insbesondere in einigen Regionen und auf den Hauptverkehrsadern kamen Fahrzeuge nur mühsam voran.
Auf der asiatischen Seite wurde auf der D-100-Fernstraße in Richtung Edirne zwischen Kartal und Göztepe ein erhebliches Verkehrsaufkommen beobachtet, während es in der Gegenrichtung von der Uzunçayır-Kreuzung bis nach Maltepe zu Stauungen kam.
Auf der Autobahn TEM bildete sich in Richtung Edirne ein Stau von Sultanbeyli bis Ataşehir. In Richtung Ankara kamen die Fahrzeuge vor den Çamlıca-Mautstellen nur schrittweise voran.
Ähnliche Szenen spielten sich bei der Überquerung auf die europäische Seite ab. In Richtung der 15-Juli-Märtyrer-Brücke verlangsamte sich der Verkehr ab Uzunçayır. In Richtung der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke fiel das hohe Fahrzeugaufkommen ab Kozyatağı auf. Auch auf der Route zum Eurasia-Tunnel war der Verkehr ab Acıbadem sehr dicht.
Auf der europäischen Seite hatten Autofahrer auf der D-100-Fernstraße in Richtung Ankara in den Stadtteilen Beylikdüzü, Avcılar, Bakırköy, Zeytinburnu, Topkapı, Okmeydanı, Çağlayan und Zincirlikuyu mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen.
Auf der Autobahn TEM wurde zwischen Esenyurt und den Mahmutbey-Mautstellen in Richtung Ankara ein Stau beobachtet, während sich sowohl auf beiden Seiten der Basın-Ekspres-Straße als auch auf der Strecke Gaziosmanpaşa-Kağıthane der TEM dichter Verkehr bildete.
Der am Morgen zunehmende Starkregen brachte auch die Bürger in Bedrängnis. Viele Menschen suchten Schutz vor dem plötzlich einsetzenden Regen unter Fußgängerüberwegen und Brücken. Die an den Haltestellen wartenden Bürger bemühten sich, nicht nass zu werden.
Auch im öffentlichen Nahverkehr kam es zu Überlastungen. An den Metrobus- und U-Bahn-Stationen mussten die Fahrgäste in langen Schlangen warten.
Laut der Verkehrsdichtekarte der Stadtverwaltung Istanbul erreichte das Stauaufkommen im gesamten Stadtgebiet am Morgen 81 Prozent. Dieser Wert wurde auf der europäischen Seite mit 74 Prozent und auf der asiatischen Seite mit 90 Prozent verzeichnet.
Die widrigen Wetterbedingungen beeinträchtigten nicht nur den Straßenverkehr, sondern auch den Fährbetrieb. In einer Erklärung der Stadtlinien (Şehir Hatları) hieß es: „Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen können unsere Fahrten auf der Linie Bostancı-Moda-Karaköy-Kabataş bis auf Weiteres nicht durchgeführt werden.“
Nachrichtenquelle: AA
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