Stau bei der Rückreise nach Istanbul nach dem Opferfest
Mit dem Ende der Feiertage sorgten die in Richtung Istanbul strömenden Fahrzeuge den ganzen Tag über für ein hohes Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Die Rückreise aus dem Urlaub wurde für viele Autofahrer zeitweise zur Geduldsprobe.
Zum Ende des Opferfestes bildeten Tausende Bürger, die aus ihren Heimatorten und Urlaubszielen nach Istanbul zurückkehrten, lange Fahrzeugschlangen. Auf den Rückreiserouten kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen, in einigen Regionen ereigneten sich zudem Sachschäden durch Unfälle.
Auf der Strecke Ankara-Kırıkkale in Richtung Ankara war bereits ab den Morgenstunden ein hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Diese Route, die als „Schlüsselkreuzung“ bekannt ist, da sie den Verbindungspunkt für 43 Provinzen im Osten und Norden der Türkei darstellt, führte zu einer zusätzlichen Belastung des Verkehrs. Während Polizeieinheiten verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Störungen zu vermeiden, wird erwartet, dass der Verkehr bis in die Morgenstunden intensiv bleibt.
Auch im Abschnitt der Nord-Marmara-Autobahn bei Kocaeli waren die Auswirkungen der Rückreisewelle deutlich spürbar. Insbesondere Verkehrsunfälle in den Gebieten Çayırköy und Sepetçi bei İzmit verlangsamten den Verkehrsfluss. In den Tunnelabschnitten mussten Autofahrer lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Teams der Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei führten vor Ort ununterbrochen Kontrollen durch und leiteten den Verkehr.
Im Bereich der Gültepe- und Korutepe-Tunnel auf der TEM-Autobahn bei İzmit floss der Verkehr trotz des hohen Aufkommens weitgehend stetig. Autofahrer gaben jedoch an, zeitweise nur kontrolliert vorankommen zu können.
Ein weiterer Brennpunkt des Rückreiseverkehrs waren die Mautstellen von Çamlıca. Laut der Verkehrsdichtekarte der Stadtverwaltung Istanbul lag die allgemeine Verkehrsdichte um 16.00 Uhr bei 27 Prozent. Auf der anatolischen Seite erreichte dieser Wert 33 Prozent, während er auf der europäischen Seite bei 26 Prozent gemessen wurde. In den Abendstunden mussten Fahrzeuge, die sich insbesondere aus Richtung Edirne und Ankara den Mautstellen näherten, zeitweise komplett anhalten. Mit fortschreitender Zeit und Einbruch der Nacht ließ der Verkehr etwas nach, und um 20.15 Uhr sank die allgemeine Dichte auf 22 Prozent. Auf der anatolischen Seite wurde eine Dichte von 18 Prozent und auf der europäischen Seite von 24 Prozent verzeichnet.
Verkehrsbehörden und Polizeieinheiten gehen davon aus, dass die Rückreisewelle noch bis zum Ende des Wochenendes anhalten wird und es auf den Autobahnen weiterhin zu schwankendem Verkehrsaufkommen kommen kann. Die Autofahrer wurden erneut dazu aufgerufen, vorsichtig und geduldig zu sein.
Nachrichtenquelle: 12punto
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