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Strafe für Scheidung und Hotdogs in Nordkorea

In Nordkorea ergreift die Regierung unter Kim Jong Un harte Maßnahmen gegen westliche Kultur. Der Verzehr von Hotdogs gilt als Hochverrat, während sich Scheidende in Arbeitslagern wiederfinden.

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Strafe für Scheidung und Hotdogs in Nordkorea

Die Regierung unter Kim Jong Un in Nordkorea hat im Rahmen ihrer Bemühungen, westliche Kultureinflüsse zu unterbinden, ein weiteres kurioses Verbot erlassen.

 Der Verzehr oder Verkauf von Hotdogs im Land wird nun als „Hochverrat“ eingestuft, und wer dieses Vergehen begeht, wird in den berüchtigten Arbeitslagern bestraft.

Berichten der britischen Presse zufolge werden Speisen wie Hotdogs und „Budae-jjigae“ (Armeestützpunkt-Eintopf), die durch den Einfluss der USA in Südkorea populär wurden, in Nordkorea als Symbole kapitalistischer Kultur betrachtet. Diese Gerichte, die während des Koreakrieges in den 1950er Jahren aus den von US-Soldaten hinterlassenen Vorräten entstanden sind und von Südkorea aus in den Norden gelangten, werden nun als „feindliche Kultur“ eingestuft und sind verboten.

GEFÄNGNISSTRAFE FÜR SCHEIDUNG 

Nicht nur Lebensmittel, auch Scheidungen sind von den harten Maßnahmen des Regimes in Pjöngjang betroffen. Die Regierung, die Scheidungen als „antisozialistische Handlung“ bezeichnet, inhaftiert Personen, die sich scheiden lassen, für eine Dauer von einem bis sechs Monaten in Arbeitslagern.

Nach Aussagen einer nordkoreanischen Frau erhalten Frauen, die sich scheiden lassen, im Vergleich zu Männern härtere Strafen. Die Frau erklärte: „In den Arbeitslagern sitzen 30 Frauen und Männer wegen Scheidung ein. Die Strafen für Frauen sind länger und härter.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Nordkorea Scheidungsverbot