Technische Anforderungen für Alkohol-Wegfahrsperren in Fahrzeugen festgelegt
Die Regelungen zu neuen Sicherheitssystemen für Kraftfahrzeuge wurden im Amtsblatt veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wurden die administrativen Anforderungen für die Typgenehmigung von intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, Systemen zur Erkennung von Müdigkeit und Aufmerksamkeit, Ereignisdatenschreibern, der Vorrüstung für Alkohol-Wegfahrsperren sowie fortschrittlichen Systemen zur Warnung bei Ablenkung des Fahrers festgelegt.
Die administrativen Regelungen zu neuen Sicherheitssystemen für Kraftfahrzeuge wurden im Amtsblatt veröffentlicht. Die Anforderungen für die Typgenehmigung von Ausstattungen wie intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, Systemen zur Erkennung von Müdigkeit und Aufmerksamkeit, Ereignisdatenschreibern, der Vorrüstung für Alkohol-Wegfahrsperren sowie fortschrittlichen Systemen zur Warnung bei Ablenkung des Fahrers wurden konkretisiert.
Dem Bericht der Türkiye Gazetesi zufolge zielen diese Regelungen darauf ab, zu verhindern, dass sich Fahrer alkoholisiert hinter das Steuer setzen. Es wird erwartet, dass Systeme wie die Alkohol-Wegfahrsperre eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Unfällen spielen werden.
Der internationale Experte für Straßen- und Fahrsicherheit, Mert İntepe, erklärte dazu: „Die Alkohol-Wegfahrsperre ist ein System, das den Fahrer dazu verpflichtet, vor dem Starten des Motors in ein fahrzeuginternes Atemalkoholmessgerät zu blasen, und das darauf ausgelegt ist, das Fahren unter Alkoholeinfluss zu verhindern. Die Technologie kann auf verschiedene Stufen und Grenzwerte eingestellt werden.“
In der Europäischen Union sind ähnliche Anwendungen bereits seit Längerem in Kraft. İntepe sagte: „Diese Regelung kommt in der Türkei ab 2025 zum Tragen, aber wenn wir uns die einzelnen Länder ansehen, wurde sie in der EU bereits in den 2010er Jahren eingeführt. Wir wissen, dass in der EU 25 Prozent aller Verkehrstoten auf Alkohol zurückzuführen sind. In der EU wird Alkohol als ‚wiederholtes Verbrechen‘ eingestuft. Wenn man die Entwicklung seit dem Jahr 2000 betrachtet, hat sich die EU das Ziel gesetzt, die Rate des Fahrens unter Alkoholeinfluss um 65 Prozent zu senken, und hat dies zu 95 Prozent erreicht.“
Obwohl Alkohol bei Verkehrsunfällen in der Türkei nicht zu den häufigsten Todesursachen zählt, betonte İntepe, dass sich diese Regelung nicht nur auf die Alkoholkontrolle beschränken sollte. „Heute ist die Rate des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr höher als die durch Alkohol“, so İntepe, der darauf hinwies, dass auch Systeme zur Erkennung von Drogenkonsum eingeführt werden müssten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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