Trotz Wirtschaftskrise Millionenbeträge überwiesen! 92 Millionen TL Budget für Kinder-Koran-Kurse
Das Familienministerium hat in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 92,1 Millionen TL an Mitteln für Koran-Kurse für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren bereitgestellt. Das Protokoll, dessen Unterstützungszahlungen gerichtlich angefochten wurden, hat die Debatten über Laizismus und Diskriminierung erneut angeheizt.
Es wurde bekannt gegeben, dass das Ministerium für Familie und Sozialdienste in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 92,1 Millionen TL an Mitteln für Koran-Kurse für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren bereitgestellt hat. Während im Rahmen des mit dem Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) unterzeichneten Protokolls Unterstützungszahlungen für Kinder aus wirtschaftlich benachteiligten Familien geleistet wurden, lösten diese Ausgaben Debatten über Laizismus und Diskriminierung aus. Gegen das Protokoll, das vor Gericht gebracht wurde, wurden Vorwürfe wegen Verfassungsverstoßes und der Verwendung öffentlicher Mittel für einen spezifischen Glauben laut.

Laut einem Bericht von Mustafa Bildircin von BirGün wurde am 27. Januar zwischen dem Ministerium für Familie und Sozialdienste und dem Präsidium für Religionsangelegenheiten das „Protokoll zum Unterstützungsprogramm für 4-6-jährige Koran-Kurse“ unterzeichnet. Es wurde angegeben, dass das Protokoll im Rahmen des Gesetzes Nr. 3294 zur Förderung der sozialen Unterstützung und Solidarität unterzeichnet wurde. Mit dem Protokoll wurde vorgesehen, dass die Anmeldegebühren für Kinder aus „wirtschaftlich benachteiligten Familien“, die sich für 4-6-jährige Koran-Kurse anmelden, aus dem Budget des Ministeriums übernommen werden.
Das zwischen dem Ministerium und dem Diyanet unterzeichnete Protokoll wurde mit der Begründung, es sei „verfassungswidrig“, vor Gericht gebracht. In den Anträgen zahlreicher Verbände auf Aussetzung der Vollziehung des Protokolls wurde festgehalten, dass die Verwendung öffentlicher Mittel für einen bestimmten Glauben eine „Diskriminierung“ darstelle.
92,1 MILLIONEN LIRA AN DAS DIYANET
Trotz aller Einwände und des laufenden Gerichtsverfahrens setzten das Diyanet und das Ministerium die Umsetzung des Protokolls fort. Nach Missbrauchsvorfällen in Koran-Kursen für Kinder, die nicht nur wegen ihrer Ungeeignetheit für Kinder, sondern auch wegen mangelnder Aufsicht auf Kritik stießen, rückte das zwischen dem Familienministerium und dem Diyanet unterzeichnete Protokoll erneut in den Fokus.
Es wurde bekannt, dass das Ministerium im Rahmen des am 17. Januar 2023 unterzeichneten Protokolls vor zwei Jahren 50 Millionen 789 Tausend 850 TL an das Diyanet überwiesen hat. Das Ministerium setzte die Überweisungen im Rahmen des Protokolls auch im Jahr 2024 fort. Die Mittel, die das Familienministerium im vergangenen Jahr für 4-6-jährige Koran-Kurse an das Diyanet überwies, beliefen sich auf 41 Millionen 367 Tausend 150 TL. Die Gesamtsumme der im Rahmen des Protokolls in den Jahren 2023 und 2024 an das Diyanet überwiesenen Mittel wurde in den Unterlagen mit 92 Millionen 157 Tausend TL verzeichnet. Es wurde berichtet, dass die Gesamtsumme von 92,1 Millionen TL für 135 Tausend 406 Kinder verwendet wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung