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Untersuchungsausschuss zum Hotelbrand im Skizentrum Kartalkaya hört AFAD-Vertreter an

Der Präsident der Katastrophenschutzbehörde (AFAD), Ali Hamza Pehlivan, erklärte, dass nach dem Ausbruch des Brandes im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Kartalkaya die Gendarmerie, die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie AFAD-Einheiten informiert wurden.

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Untersuchungsausschuss zum Hotelbrand im Skizentrum Kartalkaya hört AFAD-Vertreter an

AFAD-Präsident Pehlivan und weitere AFAD-Vertreter gaben Erklärungen vor dem Untersuchungsausschuss zum Hotelbrand im Skizentrum Kartalkaya ab und hielten Präsentationen.

Pehlivan erinnerte in seiner dortigen Rede daran, dass er in diesem Monat zum Präsidenten der AFAD ernannt wurde.

Pehlivan drückte aus, dass der besagte Brand jeden tief getroffen habe, und gab an, sich nach seinem Amtsantritt über den Vorfall informiert zu haben.

Anschließend hielt der AFAD-Generaldirektor für Katastrophenhilfe, Sadi Ergin, eine Präsentation zu dem Brand.

Ergin teilte mit, dass alle bei dem Brand verletzten Personen aus dem Krankenhaus entlassen wurden, und berichtete, dass der Brand im Grand Kartal Hotel am 21. Januar um 03.27 Uhr bei der Notrufzentrale 112 gemeldet wurde.

Ergin sagte, dass nach dem Notruf AFAD-, Feuerwehr-, Rettungs- und Gendarmerieeinheiten in das Gebiet entsandt wurden.

"WIR MUSSTEN SCHMERZHAFTEN EREIGNISSEN BEIWOHNEN"

Ergin erklärte, dass die Gendarmeriestation Kartalkaya 4 Minuten später den Einsatzort erreichte, während die Rettungskräfte nach 46 Minuten und die Feuerwehr nach 57 Minuten vor Ort eintrafen. Sadi Ergin gab an, dass die AFAD 55 Minuten nach dem Notruf das Gebiet erreichte.

Ergin berichtete, dass die AFAD 26 Fahrzeuge und 105 Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt habe, der Brand mit insgesamt 171 Fahrzeugen und 533 Einsatzkräften bekämpft wurde und das 12-stöckige Hotel über 161 Zimmer verfügte.

Sadi Ergin wies darauf hin, dass sich die Mitarbeiter während des Brandes in einem Bereich des Hotels befanden, der "unter dem Straßenniveau" (kot altında) lag, und führte weiter aus:

"In dem 12-stöckigen Hotel waren 77 Zimmer belegt. In diesen 77 Zimmern hielten sich 238 Gäste auf; zusammen mit 100 Mitarbeitern befanden sich an jenem Abend insgesamt 338 unserer Bürger im Hotel. Alle unsere Institutionen vor Ort kämpften darum, den Brand so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen. Während wir den Brand bekämpften, mussten wir bei den Suchaktionen schmerzhaften Ereignissen beiwohnen."

"UMIEGENDE FEUERWEHREN WURDEN INFORMIERT"

Auf Fragen der Abgeordneten hin ergriff AFAD-Präsident Pehlivan das Wort und betonte, dass die AFAD eine junge Institution des Staates sei.

Pehlivan erinnerte daran, dass alle Notrufe unter dem Dach der 112 zusammengefasst seien und die dort eingehenden Meldungen je nach Thema an die zuständigen Institutionen weitergeleitet würden.

Ali Hamza Pehlivan erinnerte daran, dass nach dem Hotelbrand ebenfalls ein Notruf bei der 112 einging, und sagte: "Wir sehen, dass nach dem Brand mit der Benachrichtigung des nächstgelegenen Sicherheitspunktes oder der nächstgelegenen Einheit, die den Einsatzort erreichen konnte, begonnen wurde. Die Gendarmerie, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die für die Koordination zuständige AFAD wurden informiert."

Pehlivan erklärte, dass man in der Annahme, die örtliche Feuerwehr könnte unzureichend sein oder nicht ausreichen, auch umliegende Feuerwehreinheiten benachrichtigt habe. Er erläuterte, dass im Rahmen des zuvor erstellten Katastrophenrisikominderungsplans für die Provinz Bolu bereits festgestellt worden sei, dass an 20 Standorten, an denen keine Feuerwehreinheit vorhanden oder die Feuerwehr zu weit entfernt ist, Wassertanks und Feuerwehreinheiten eingerichtet werden sollten.

Nach den Präsentationen und den Bewertungen der Abgeordneten kündigte der Ausschussvorsitzende und AK-Partei-Abgeordnete für Erzurum, Selami Altınok, an, dass der vorläufige Untersuchungsbericht des Innenministeriums angefordert werde.


Nachrichtenquelle: AA

AFAD Sicherheit Innenministerium Skigebiet Kartalkaya Skizentrum Ausschuss