Verkehrsstreik in Bursa hat begonnen: 1500 öffentliche Busse im Einsatz
Der Bürgermeister der Stadt Bursa, Mustafa Bozbey, gab bekannt, dass bei den Tarifverhandlungen mit BURULAŞ keine Einigung erzielt werden konnte und ein Verkehrsstreik begonnen hat. Bozbey erklärte, dass mit etwa 1500 privaten öffentlichen Bussen eine vorübergehende Lösung geschaffen wurde, und kritisierte die Haltung der Gewerkschaft.
Der Bürgermeister der Stadt Bursa, Mustafa Bozbey, gab um 04.40 Uhr über soziale Medien bekannt, dass bei dem nächtlichen Treffen keine Einigung mit BURULAŞ erzielt werden konnte. Bozbey erklärte, dass angesichts dieser Situation ab den Morgenstunden etwa 1500 private öffentliche Busse im Ringverkehr eingesetzt werden, um die Bürger von Bursa nicht zu benachteiligen.
Der Oberbürgermeister Mustafa Bozbey drückte aus, dass sie ihr Bestes getan hätten, um Probleme im Verkehr zu vermeiden, die Gewerkschaft jedoch nicht überzeugen konnten, und sagte: "Wir haben im Rahmen unseres Budgets sogar einen Lohn angeboten, der über den monatlichen Zahlungen liegt, die Ankara und Konya leisten, konnten die Gewerkschaft aber dennoch nicht überzeugen. Leider musste aufgrund der Haltung der Gewerkschaft gestreikt werden. Wir haben sofort mit unseren Kollegen den Betrieb aufgenommen. Da wir der Meinung sind, dass Mobilität ein Recht ist, kann niemand die Bürger daran hindern, von einem Ort zum anderen zu gelangen. In diesem Sinne danke ich unseren Kollegen von Herzen, die sich nicht am Streik beteiligen und an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, von denen wir uns wünschen, dass sie dies tun. Sie werden unsere Bürger sicher von einem Ort zum anderen bringen. Etwa 1500 öffentliche Busse sind gleichzeitig im Einsatz. Wir haben auch andere Lösungen. Wir wollten diesen Streik niemals. Es ist absolut unmöglich, dass wir das wollten. Wir stehen an der Seite unserer Arbeiter. Wir haben unser Bestes getan, um ihren Lebensstandard zu erhöhen. Trotz außergewöhnlicher Bedingungen haben wir das Notwendige getan, konnten die Gewerkschaft aber nicht überzeugen. Dieser Streik wird in kurzer Zeit beendet sein. Unsere Mitbürger in Bursa werden aufatmen können."

"DIE GEWERKSCHAFT MAG ANDERE DINGE IM SINNE HABEN"
Bozbey fügte hinzu:
"Unser Wunsch ist es, dass der Streik so schnell wie möglich endet. Wir bemühen uns darum. Die Gewerkschaft mag leider andere Dinge im Sinne haben. Ich überlasse die Bewertung dessen jedoch unseren Mitarbeitern und der Bevölkerung von Bursa. Die ab dem 1. Januar 2025 angebotenen Nettolöhne betragen: 73.886 TL für unsere Zugführer, 79.576 TL für unsere Wartungsvorarbeiter, 62.300 TL für unsere Fahrer und 50.508 TL für unsere Reinigungskräfte. Die ab dem 1. Juli 2025 angebotenen Nettolöhne betragen: 84.237 TL für unsere Zugführer, 90.951 TL für unsere Wartungsvorarbeiter, 69.585 TL für unsere Fahrer und 56.637 TL für unsere Reinigungskräfte. In den kommenden Tagen werden wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel mobilisieren, damit der Alltag nicht gestört wird. Zudem werden unsere privaten öffentlichen Busse weiterhin verkehren. Wir werden die Rechte und Interessen unserer Stadt Bursa unter allen Umständen und gegenüber jedem weiterhin verteidigen."

Während an einigen Stellen U-Bahn-Fahrten von Auszubildenden durchgeführt wurden, waren etwa 1500 private öffentliche Busse im Ringverkehr unterwegs. Bürger, die ihre Kinder am Morgen mit dem eigenen Auto zur Schule bringen wollten oder die öffentliche Verkehrsmittel mieden, um zur Arbeit zu gelangen, verursachten zudem Verkehrsbehinderungen.
Es wurde mitgeteilt, dass Bürgermeister Mustafa Bozbey um 10.30 Uhr eine Pressekonferenz im AKOM abhalten wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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