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9 Menschen kamen ums Leben: Aufnahmen des Reisebusunglücks in Mersin aufgetaucht

Im Landkreis Aydıncık in Mersin kam ein Reisebus von der Fahrbahn ab und kippte um, wobei 9 Menschen ihr Leben verloren und 30 weitere verletzt wurden. Innenminister Ali Yerlikaya veröffentlichte die Aufnahmen des Unfallmoments.

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Der Reisebus der Firma Dilmenler Mardin mit dem Kennzeichen 47 NA 767, der von Marmaris nach Mardin unterwegs war und dessen Fahrer noch nicht identifiziert werden konnte, prallte am Ausgang des Sarıyar-Tunnels auf der Fernstraße D-400 im Stadtteil Yenikaş gegen eine Leitplanke und kippte um.

Nach Eingang der Meldung wurden Rettungsdienste, Gendarmerie, AFAD und Feuerwehr zur Unfallstelle entsandt.

Die Rettungskräfte stellten fest, dass bei dem Unfall 9 Menschen ums Leben kamen und 30 Personen verletzt wurden.

Die Verletzten wurden mit Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

ERKLÄRUNG DES GOUVERNEURS VON MERSİN, ALİ HAMZA PEHLİVAN

Der Gouverneur von Mersin, Ali Hamza Pehlivan, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme, dass sich der Unfall auf der Strecke Mersin-Antalya, etwa 170 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, gegen 01.15 Uhr ereignete.

Gouverneur Pehlivan teilte Folgendes mit:

"Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich, als ein Reisebus, der mit 40 Passagieren und 3 Besatzungsmitgliedern in Richtung Mersin unterwegs war, am Ausgang des Sarıyar-Tunnels umkippte, nachdem der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte. Bei dem Unfall kamen 9 unserer Bürger ums Leben, 30 weitere wurden verletzt. Unsere verletzten Bürger wurden in die Krankenhäuser in unseren Landkreisen und im Stadtzentrum verlegt. Ich spreche den Verstorbenen mein Beileid aus und wünsche ihren Familien viel Kraft. Den verletzten Bürgern wünsche ich eine baldige Genesung."

Pehlivan gab an, dass sich 13 der Verletzten in einem kritischen Zustand befinden.

Pehlivan, der erklärte, dass die Ermittlungen zum Unfall andauern, äußerte sich wie folgt:

"Der Kontrollverlust des Fahrers am Tunnelausgang, natürlich der Regen, die nasse Fahrbahn... das hat einen gewissen Einfluss, die Stelle ist leicht kurvig. Der Staatsanwalt führt die notwendigen Feststellungen und Untersuchungen durch. Nach deren Abschluss wird eine fundiertere Bewertung möglich sein. In jedem Fall ist an Tunnelausgängen mehr Vorsicht geboten. Nach den endgültigen Feststellungen wird eine genauere Einschätzung möglich sein, aber leider scheint es ein Problem mit der Geschwindigkeit gegeben zu haben. Dort hätte man kontrollierter fahren können."

Pehlivan erklärte, dass das Geschwindigkeitsmessgerät im Fahrzeug untersucht werde: "Das Fahrzeug wurde aus dem Straßengraben geborgen. Wir waren von Anfang an mit unseren zuständigen Teams vor Ort. Die Straße ist derzeit wieder für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben. Der Bus wurde so an den Rand geschoben, dass er den Verkehr nicht behindert. Die Bergung des Fahrzeugs von dort wird ebenfalls sichergestellt. Derzeit ist der Verkehr zwischen Antalya und Mersin in beide Richtungen offen."

Der Unfall wurde von einer Überwachungskamera (MOBESE) an der Straße aufgezeichnet. Die Aufnahmen zeigen, wie der Bus mit hoher Geschwindigkeit in die Kurve fährt, gegen die Leitplanke prallt und in den Straßengraben kippt.

ALİ YERLİKAYA VERÖFFENTLICHTE AUFNAHMEN DES UNFALLMOMENTS

Unterdessen teilte Innenminister Ali Yerlikaya die Aufnahmen des Unfallmoments über seinen X-Account (Twitter). Yerlikayas Beitrag lautet wie folgt:

"Heute gegen 01.15 Uhr kam es am Ausgang des Landkreises Aydıncık auf der Fernstraße Mersin-Antalya D-400 zum Umkippen eines Reisebusses, bei dem leider 9 Menschen ihr Leben verloren und 30 weitere verletzt wurden.

Ich spreche den Verstorbenen mein Beileid aus und wünsche unseren Verletzten eine baldige Genesung.

Ich appelliere an alle unsere Fahrer: Überhöhte Geschwindigkeit und ein Moment der Unaufmerksamkeit können zu großem Leid führen. Bitte halten Sie sich strikt an die Verkehrsregeln."

 

 

Nachrichtenquelle : AA