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Bekannt geworden durch 'Hast du Angst vor der Schlange?', nun in den Schlagzeilen wegen Betrugs: Neue Vorwürfe gegen Simge Barankoğlu!

Simge Barankoğlu steht wegen Betrugs, Werbung für illegale Glücksspiele und Steuerhinterziehung in der Kritik. Ihre verdächtigen Aktivitäten in den sozialen Medien stehen unter genauer Beobachtung.

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Der Name der Social-Media-Influencerin Simge Barankoğlu ist erneut Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen. Barankoğlu, die mit zahlreichen Vorwürfen wie Betrug, Werbung für illegale Glücksspiele, Steuerhinterziehung und dem Verkauf obszöner Inhalte in Verbindung gebracht wird, sieht sich erneut mit einer Untersuchung ihrer Vergangenheit und ihrer digitalen Aktivitäten konfrontiert.

12punto Exklusiv - İlkcan Kemer

Simge Barankoğlu erregte in den Jahren 2017–2018 in den sozialen Medien mit Inhalten wie 'Hast du Angst vor der Schlange?' (Yılan korktun mu?) Aufmerksamkeit. Doch diese Erfolgsgeschichte in den sozialen Medien wurde mit der Zeit von Vorwürfen wegen Betrugs und illegaler Aktivitäten überschattet.

Der Name Barankoğlu tauchte erstmals 2021 im Zusammenhang mit einer großen Betrugsermittlung in Izmir auf. Eine Bande, die Bürger mit dem Versprechen „Sie haben einen Social-Media-Preis gewonnen“ betrog, wurde zerschlagen; 18 Personen wurden festgenommen. Unter den Festgenommenen befand sich auch Barankoğlu. Es stellte sich heraus, dass es sich bei der Operation um ein organisiertes Betrugsnetzwerk handelte, das unter dem Deckmantel der „Werbung“ agierte.

Obwohl Barankoğlu sich in ihrer Aussage damit verteidigte, sie habe den gesamten Prozess für „Werbung gehalten“, teilte das Gericht diese Ansicht nicht. Während der 56 Tage, die die Influencerin im Gefängnis verbrachte, kamen auch Vorwürfe auf, sie habe für illegales Glücksspiel und Wetten geworben. Damit begannen die Aktivitäten unter dem Deckmantel des „Influencer-Daseins“ genauer untersucht zu werden.

In den Jahren 2023 und 2024 wurden Beweise öffentlich, dass Simge Barankoğlu über ihre Social-Media-Konten Inhalte für illegale Wetten verbreitete. Dass eine Person, gegen die bereits ein Betrugsverfahren vorlag, erneut in solche Straftaten verwickelt ist, warf Fragen auf: „Gewohnheit oder Zufall?“

Zuletzt geriet Barankoğlu erneut in die Schlagzeilen, als sie auf ihrem Instagram-Konto dazu aufrief: „Abonnieren Sie für 40 TL, es gibt bikinibekleidete und exklusive Inhalte“. Der Hintergrund dieses Systems, bei dem sie junge Menschen mit den Worten „Ich verdiene viel Geld damit, das könnt ihr auch“ anlockt, ist keineswegs harmlos. Der Prozess beginnt auf Instagram. Abonnenten werden auf Telegram-Gruppen umgeleitet. Auf diese Weise wird der Zugriff auf exklusive Inhalte ermöglicht, ohne die Instagram-Regeln direkt zu verletzen, indem das System umgangen wird.

Dieses System, das mit den auf Telegram-Gruppen umgeleiteten Abonnenten betrieben wird, verstößt indirekt gegen die Instagram-Regeln. Barankoğlu versucht sich der rechtlichen Verantwortung zu entziehen, indem sie behauptet, diese Gruppen würden „nicht ihr gehören“. Da die Weiterleitungen jedoch eindeutig über ihr Instagram-Konto erfolgen, schwächt dies ihre Verteidigung.

In einem anderen Beitrag führte ihre Aussage „Instagram zieht 40 % ab, ich mache keine zusätzliche Steuererklärung“ zu ernsthaften Fragen bezüglich Steuerhinterziehung. Obwohl Content-Produzenten in der Türkei verpflichtet sind, Steuern auf ihre Einnahmen zu zahlen, könnten diese Äußerungen von Barankoğlu als direktes Eingeständnis eines Steuerverstoßes gewertet werden. Bei 80.000 Abonnenten und einem monatlichen Beitrag von 60 Lira verdient Barankoğlu nach Abzug der 40 % monatlich 2.800.000 TL.

Die Aktivitäten von Simge Barankoğlu haben ein Ausmaß erreicht, das nicht nur die Regeln der sozialen Medien, sondern auch das türkische Strafgesetzbuch betrifft. Diese Struktur, die die Öffentlichkeit in Bereichen wie Betrug, illegale Wetten, Steuerhinterziehung und Verkauf obszöner Inhalte täuschen könnte, muss detailliert untersucht werden. Es wird gefordert, dass die zuständigen Behörden Barankoğlus Konten, die digitalen Plattformen, über die sie Geldtransaktionen abwickelt, und alle damit verbundenen Finanzvorgänge prüfen.

Nachrichtenquelle : 12punto