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Wanzenplage im Krankenhaus in Izmir weitet sich aus

Die Wanzenplage, die seit etwa anderthalb Monaten auf der Palliativstation des staatlichen Krankenhauses Türkan Özilhan andauert, bringt sowohl Patienten als auch medizinisches Personal in eine schwierige Lage. Ahmet Doğruyol, Vorsitzender der Gewerkschaft Birlik Sağlık-Sen, forderte die Krankenhausleitung zum Handeln auf.

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Wanzenplage im Krankenhaus in Izmir weitet sich aus

Das staatliche Krankenhaus Türkan Özilhan im Stadtteil Bornova in Izmir steht derzeit wegen eines Wanzenproblems in der Kritik. Auf der Palliativstation, auf der Patienten mit dem höchsten Infektionsrisiko und meist Pflegebedürftige untergebracht sind, konnte die seit etwa 45 Tagen anhaltende Insektenplage trotz aller Bemühungen nicht beseitigt werden.

Krankenhauspersonal und Angehörige der Patienten beklagen, dass in der Abteilung, in der vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem behandelt werden, keine hygienischen Bedingungen gewährleistet werden können und die Situation ein Gesundheitsrisiko darstellt. Das Problem auf der Station hat auch unter den Mitarbeitern für Unruhe gesorgt.

Ahmet Doğruyol, Vorsitzender der Gewerkschaft Birlik Sağlık-Sen, kritisierte die Krankenhausleitung dafür, nicht die notwendigen Schritte unternommen zu haben, und äußerte sich wie folgt:

„Es ist nachdenklich stimmend, dass man in einem staatlichen Krankenhaus, in dem Tausende unserer Bürger versorgt werden, mit der heutigen Technologie seit etwa 1,5 Monaten ein Insektenproblem nicht in den Griff bekommt. Wenn man im Internet nach ‚Wie werde ich Wanzen los‘ sucht, findet man Dutzende von Lösungen; dass die Verwaltung seit 1,5 Monaten nicht mit einem Insekt fertig wird, ist eine bittere Realität. Natürlich ist die heutige Inkompetenz das Ergebnis davon, dass viele unserer Verwalter ihre eigentliche Aufgabe, den Bürgern die beste Gesundheitsversorgung zu bieten, vergessen und es sich zur Aufgabe gemacht haben, Politikern und deren Umfeld zu dienen. Ich appelliere an die Verantwortlichen: Anstatt sich mit Dingen zu beschäftigen, die nicht in Ihren Aufgabenbereich fallen, erfüllen Sie Ihre eigentlichen Pflichten.“


Nachrichtenquelle: 12punto