Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen 17 Unternehmen der Reifenbranche
Die türkische Wettbewerbsbehörde (Rekabet Kurulu) hat beschlossen, eine Untersuchung gegen 17 Unternehmen einzuleiten, die in der Produktion und im Vertrieb von Reifen für den Automobilsektor tätig sind. Es wird geprüft, ob die Unternehmen wettbewerbswidrige Aktivitäten ausgeübt haben.
Laut einer Bekanntmachung auf der Website der Wettbewerbsbehörde wurde eine Voruntersuchung gegen Unternehmen abgeschlossen, die in der Reifenherstellung und im Vertrieb tätig sind. Gegenstand der Untersuchung ist der Verdacht auf Verstöße gegen das Gesetz zum Schutz des Wettbewerbs. Dabei geht es insbesondere um den Austausch wettbewerbssensibler Informationen zwischen Wettbewerbern, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, die Festlegung von Wiederverkaufspreisen, die Aufteilung von Gebieten und Kunden unter Händlern, den Abschluss von Exklusivitätsvereinbarungen sowie die den Händlern auferlegten Wettbewerbsverbote.
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BEFUNDE ALS ERNSTHAFT UND AUSREICHEND EINGESTUFT
Nach der Beratung der im Rahmen der Voruntersuchung gewonnenen Informationen, Dokumente und Feststellungen stufte die Behörde die Befunde als ernsthaft und ausreichend ein.
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Dementsprechend wurde eine Untersuchung gegen die Unternehmen Brisa Bridgestone Sabancı Lastik Sanayi ve Ticaret AŞ, Michelin Lastikleri Ticaret AŞ, Otomotiv Lastikleri Tevzi AŞ, Abdulkadir Özcan Otom. Lastik. San. Tic. AŞ, Pirelli Otomobil Lastikleri AŞ, Prometeon Turkey Endüstriyel ve Ticari Lastikler AŞ, Goodyear Lastikleri Türk AŞ, Hankook Lastikleri AŞ, Özcanlar Lastik San. ve Tic. Ltd. Şti, Kardeşler Ulaşım Jant Mot. Araçlar Servis Hizmetleri Ticaret Ltd. Şti, Aydın Lastik Sat. Ser. Hiz. Ltd. Şti, Abdullah Özdoğan Tic. Ot. Petrol İnş. Mak. San. İth. İhr. Tic. Ltd. Şti, Prolas Otom. Nak. Hırdavat San. ve Tic. Ltd. Şti, Modül Lastik Otomotiv Ticaret AŞ, Cengizler Oto Lastik Pazarlama İnşaat Turizm Nakliyat Tekstil Emlak İthalat ve İhracat Sanayi Tic. Ltd. Şti, Gürlas Oto Lastik San. Tic. Ltd. Şti sowie Tatko Lastik Sanayi ve Ticaret AŞ eingeleitet, um festzustellen, ob sie gegen das Gesetz verstoßen haben.
Die genannten 17 Unternehmen sind in der Automobilreifenbranche als Hersteller, Distributoren und Händler tätig.
Andererseits bedeuten die von der Behörde getroffenen Untersuchungsbeschlüsse nicht, dass die betroffenen Unternehmen oder Unternehmensvereinigungen gegen das Gesetz verstoßen haben und mit Sanktionen belegt wurden oder werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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