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Wie wurde die İmralı-Entscheidung der CHP im Osten aufgenommen? Provinzvorsitzende erstatteten Özgür Özel Bericht

CHP-Chef Özgür Özel bewertete in einem Treffen mit Provinzvorsitzenden und Meinungsführern aus dem Osten und Südosten den sogenannten „Prozess für eine Türkei ohne Terror“, die Arbeit der parlamentarischen Kommission sowie die Resonanz auf die Haltung der Partei vor Ort. Zudem übermittelten die Provinzvorsitzenden aus dem Osten die Einschätzungen zur Entscheidung der CHP, nicht nach İmralı zu reisen.

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Wie wurde die İmralı-Entscheidung der CHP im Osten aufgenommen? Provinzvorsitzende erstatteten Özgür Özel Bericht

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel empfing in der Parteizentrale Provinzvorsitzende und Meinungsführer aus den östlichen Provinzen, die nach Ankara gereist waren. Bei dem Treffen wurde die Arbeit der im Rahmen des neuen Lösungsprozesses im Parlament eingerichteten Kommission erörtert. Laut einem Bericht von Cumhuriyet hielten die CHP-Mitglieder der Kommission eine umfassende Präsentation über die laufenden Arbeiten und den geplanten gemeinsamen Bericht.

Anschließend berichteten die Provinzvorsitzenden und Meinungsführer, wie der Prozess in ihren Regionen wahrgenommen wird und wie die Politik der CHP in der Gesellschaft ankommt. Die Teilnehmer äußerten, dass die friedensorientierte Haltung der CHP in Syrien sowie der Fokus auf die Entwicklung des Ostens und Südostens vor Ort auf positive Resonanz stoßen. Zudem wurde betont, dass der Ansatz der Partei, das Leid der Vergangenheit nicht zu wiederholen, in der Gesellschaft als wichtig erachtet wird.

KOMMISSION UND İMRALI-DEBATTE AUF DEM TISCH

Eines der wichtigen Themen des Treffens waren die Auswirkungen der Entscheidung der CHP, an der parlamentarischen Kommission teilzunehmen, aber nicht nach İmralı zu reisen. Die Provinzvorsitzenden, die das Thema bewerteten, äußerten: „Es gibt von Provinz zu Provinz unterschiedliche Einschätzungen zu unserem Verhalten. Jede Provinz interpretiert unsere Haltung anhand ihrer eigenen Dynamiken. Unsere Teilnahme an der Kommission wird allgemein als richtig empfunden. Ähnlich verhält es sich mit der Entscheidung, nicht nach İmralı zu reisen; unsere Basis an vielen Orten sagt, dass dies richtig war. In einigen Provinzen gibt es jedoch die Erwartung, dass die CHP im Prozess mutiger sein sollte. Aber insgesamt ist die Basis mit der Haltung der CHP im Prozess zufrieden.“

Es wurde berichtet, dass Özgür Özel am Ende des Treffens die Bedeutung der Teilnahme der CHP an der Kommission betonte und erklärte: „Es ist richtig, dass wir in der Kommission sind. Man muss den Frieden mit der Demokratie zusammenführen.“ Özel bekräftigte zudem die Entscheidung, nicht nach İmralı zu reisen, und sagte: „Es gab keinen Grund, nach İmralı zu gehen. Wenn man gewollt hätte, hätten die Ansichten auf viele andere Arten in die Kommission eingebracht werden können. Der Staat führte bereits Gespräche. Wir hatten Vorschläge gemacht, wie man uns auf andere Weise anhören könnte, aber diese wurden nicht beachtet.“

RECHTLICHE SCHRITTE UND DEMOKRATIE-FOKUS

Bei dem Treffen wurde auch die rechtliche Dimension des Prozesses behandelt. Özel betonte in diesem Punkt: „Während einerseits gesetzliche Regelungen getroffen werden, sollte es nicht sein, dass Bürgermeister aufgrund des ‚Städte-Konsenses‘ (Kent Uzlaşısı) inhaftiert sind oder Demirtaş im Gefängnis bleibt. Diese Angelegenheit muss inklusiv sein. Es muss ein prinzipientreuer Prozess geführt werden. Es muss etwas getan werden, das dem Land wirklich dient, um die Demokratie zu stärken.“

In seiner Bewertung des allgemeinen Rahmens des Prozesses wies Özel darauf hin, dass die Lösung der internen Probleme der Türkei auch für den regionalen Frieden entscheidend sei: „Eine Türkei, die ihre eigenen internen Probleme löst, wird auch eine Vorreiterrolle bei der Schaffung von Frieden und Wohlstand in der Region einnehmen. Wir haben eine eigenständige Politik zu allen Themen, die die Probleme der Türkei und die notwendigen Lösungen betreffen. Wer keine eigene Politik hat, wird zur Statistenfigur in den Plänen anderer. Wir werden weiterhin unsere Entschlossenheit und vertrauensbildende Schritte unterstützen, die darauf abzielen, den Terror zu beenden, die Waffen zum Schweigen zu bringen und die kurdische Frage auf einer demokratischen Grundlage zu lösen.“


Nachrichtenquelle: 12punto