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Bülent Arınç kritisiert Hamas: „Wir schicken sogar eure Lebensmittel von außen, welche Macht habt ihr denn?“

Bülent Arınç äußerte sich zu den Spannungen zwischen Israel und Palästina. Arınç, der argumentierte, dass Netanjahu kurz vor dem Aus stand, aber wieder neuen Auftrieb erhalten habe, kritisierte die Hamas mit den Worten: „Welche Macht habt ihr denn? Wir schicken sogar eure Lebensmittel von außen, wir decken euren Bedarf an technischen Geräten und anderen Notwendigkeiten von außen. Ihr feuert zwei improvisierte Raketen ab, die in Israel wie das Summen einer Fliege ankommen.“

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Bülent Arınç kritisiert Hamas: „Wir schicken sogar eure Lebensmittel von außen, welche Macht habt ihr denn?“

Am zweiten Tag der 13. Kocaeli-Buchmesse, die in diesem Jahr von der Stadtverwaltung Kocaeli organisiert wurde, trafen viele bekannte Persönlichkeiten auf Buchliebhaber.

Der ehemalige Parlamentspräsident Bülent Arınç hielt im Kongresszentrum einen Vortrag mit dem Titel „Erinnerungen mit Weltführern“. Arınç sprach über den Inhalt des Buches „Präsident Arınç - Führer, Ereignisse, Länder“, das vom Autor Ömer Şahin verfasst wurde. Arınç bewertete die Entwicklungen zwischen Israel und Palästina und signierte am Ende der Veranstaltung die Bücher seiner Leser.

„ICH HABE MAHMUD ABBAS UNSEREN UNABHÄNGIGKEITSKAMPF ERKLÄRT“

Arınç erklärte, dass die Ereignisse in Gaza schmerzhaft seien, und sagte: „Nennen wir es die Hamas in Gaza, ob man sie nun Mudschaheddin oder Militante nennt, ist einerlei. Sie sind mit Paramotoren und Pickups auf die israelische Seite gelangt. Dort haben sie sowohl Geiseln genommen als auch, wie ich glaube, etwa 200 Menschen getötet oder sind dort gestorben. Israel hat das nicht auf sich sitzen lassen und noch mehr Leid, noch mehr Tod und noch mehr Bomben regnen lassen. Palästina, also der Ort, den wir als unser gestohlenes Land bezeichnen.

Wir haben uns immer für die Opfer und die unterdrückten Menschen eingesetzt. Es gab Menschen aus unserem Land, die in ihre Lager gegangen sind; unter denjenigen, die sie als Militante ausgebildet haben, waren auch unsere Leute. Alle unsere Politiker haben die palästinensische Sache unterstützt. Dazu gehört auch Deniz Baykal, sie alle sind dorthin gegangen und haben gesagt, wir stehen an eurer Seite; auf die gleiche Weise haben sie auch Bosnien unterstützt. All das können wir nicht vergessen. Aber jetzt gibt es einen Widerspruch: In Palästina gibt es zwei Verwaltungen. Die eine ist die Hamas-Verwaltung in Gaza, die andere ist das, was als Palästina bekannt ist und auch international anerkannt wird, nämlich die Verwaltung in Ramallah, also das, was von Jassir Arafat übrig geblieben ist.

Diese beiden Verwaltungen sind immer noch nicht versöhnt, sie konnten sich immer noch nicht zusammensetzen und nicht einmal ihre eigenen Wahlen abhalten. Das ist eine sehr beschämende Sache. Wir sind oft mit Mahmud Abbas zusammengekommen. Ich habe ihm unseren Unabhängigkeitskampf erklärt. Er hat mir von sich erzählt, sein Codename ist Abu Mazen.

Ich sagte: ‚Ihr geht einen sehr falschen Weg, solange ihr euch nicht vereint, werdet ihr in der Welt keine Macht haben. Die Hamas sagt etwas anderes, ihr tut etwas anderes‘, sagte ich. ‚Das ist nicht unser Fehler, sie einigen sich nicht mit uns‘, sagte er. ‚Aber ihr habt uns sehr ermüdet‘, sagte ich. Ihr werdet bombardiert, und wir müssen helfen, aber die Toten kommen nicht zurück. Als Ergebnis dessen, was ihr tut, müsstet ihr etwas erreicht haben. Was erreicht ihr? Blut und Tränen‘“, äußerte er.

„MAN MUSS AUF EINE ZWEI-STAATEN-LÖSUNG ZUSTEUERN“

Arınç betonte, dass sie viel Hilfe nach Gaza und Palästina schicken, und sagte: „Wir leisten auch technisch gesehen viel Hilfe. Wir schicken Medikamente, wir schicken Lebensmittel, schiffsweise geht das raus. Darum geht es doch nicht, mein Bruder. Man muss auf eine von den Vereinten Nationen akzeptierte Zwei-Staaten-Lösung zusteuern. In Oslo wurde eine solche Entscheidung getroffen. Israel erkennt das zwar auch nicht an, aber wir hatten es bis zu einem gewissen Punkt gebracht.

Palästina wird ein unabhängiger Staat innerhalb seiner eigenen Grenzen sein. Israel wird ein unabhängiger Staat innerhalb seiner eigenen Grenzen sein. Die Welt wird beide Staaten anerkennen, und dieses Problem wird innerhalb seiner eigenen Grenzen beendet sein. Natürlich gibt es strittige Punkte, die Golanhöhen, das Westjordanland, dies und das, diese können durch friedliche Wege gelöst werden.

Denn auch die Vereinten Nationen sind dieser Kämpfe überdrüssig. Im Rahmen ihres Programms und unter der Führung der Türkei könnte etwas getan werden. Wir können Gaza dazu nicht bewegen. Ob Ismail Hani oder jemand anderes, als Muslim lieben wir sie. Als Palästinenser lieben wir sie, aber sie bestehen immer noch darauf, Israel nicht anzuerkennen. Nun gibt es ein Sprichwort in der Diplomatie: Mit einer geballten Faust kann man nicht Händeschütteln, man muss die Faust öffnen, damit die Gegenseite auch die Hand schütteln kann“, sagte er.


Nachrichtenquelle: İHA

Bülent Arınç Hamas Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu Israel