Yılmaz Tunç äußert sich zur AYM-Krise
Justizminister Yılmaz Tunç erklärte, dass es derzeit keine laufenden Arbeiten bezüglich der umstrittenen Individualbeschwerdepraxis des Verfassungsgerichts (AYM) gebe.
Justizminister Yılmaz Tunç traf sich heute im Konferenzsaal des Justizpalastes Ankara mit Richtern und Staatsanwälten. Die Richter und Staatsanwälte ergriffen nacheinander das Wort und äußerten ihre Forderungen bezüglich ihrer persönlichen Rechte.
Minister Tunç notierte diese einzeln und versicherte, sich darum zu kümmern. Zudem erinnerte Tunç daran, dass eine Ausschreibung für den Bau des neuen Justizpalastes in Ankara durchgeführt wurde.
Wie Alican Uludağ von DW Türkçe berichtet, antwortete Tunç beim Verlassen des Treffens auf die Frage: „Nach der Can-Atalay-Krise hieß es, dass die Befugnis des Verfassungsgerichts zur Wiederaufnahme von Verfahren geändert werden soll. Gibt es dazu in Ihrem Ministerium Arbeiten?“
„ES GIBT VERSCHIEDENE MEINUNGEN, ABER…“
Tunç betonte, dass die Änderung der Struktur des Verfassungsgerichts und die Erörterung der Befugnis zur Wiederaufnahme von Verfahren unterschiedliche Themen seien, und sagte: „Es gibt verschiedene Meinungen zur Befugnis des Verfassungsgerichts zur Wiederaufnahme von Verfahren. Aber es gibt diesbezüglich noch keine Arbeiten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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