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Automobilzulieferer zieht sich vom türkischen Markt zurück

Autoliv, einer der weltweit führenden Hersteller von Sicherheitsausrüstung für die Automobilindustrie, hat beschlossen, sein Werk in der Türkei schrittweise zu schließen. Diese Entscheidung, die aufgrund der rückläufigen industriellen Nachfrage getroffen wurde, wird zum Verlust von etwa 2.200 Arbeitsplätzen führen.

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Automobilzulieferer zieht sich vom türkischen Markt zurück

Autoliv, bekannt für seine Produkte für die Automobilindustrie, hat beschlossen, den Prozess zur Einstellung seiner Aktivitäten in der Türkei einzuleiten, da die Produktionskapazität die aktuellen Marktanforderungen übersteigt und die Nachfrage weltweit zurückgegangen ist. Laut Unternehmensangaben wird die Produktion von Lenkrädern, Airbags und Sicherheitsgurten bis 2028 schrittweise aus der Türkei in andere Werke des Unternehmens in der Region verlagert.

Nach einer Analyse der schnellen Veränderungen im globalen Automobilsektor und des Produktionsbedarfs in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) wurde darauf hingewiesen, dass die Nachhaltigkeit der Produktionslinien in der Türkei nachgelassen habe. In einer Bewertung durch das Autoliv-Management wurde festgestellt, dass die derzeitige Kapazität langfristig über der Nachfrage liegen wird.

Im Rahmen dieser Entscheidung wird einem Großteil der Mitarbeiter, die in den türkischen Werken beschäftigt sind – insgesamt etwa 2.200 Personen –, gekündigt. In den anderen Fabriken des Unternehmens in der EMEA-Region sollen die Produktionsaktivitäten hingegen fortgesetzt werden.

Als Zeitpunkt für die vollständige Einstellung der Produktion von Autoliv in der Türkei wird die erste Jahreshälfte 2028 angestrebt. In diesem Zeitraum wird das Unternehmen seine Betriebsabläufe schrittweise zurückfahren, die Belegschaft reduzieren und die Produktionskapazitäten auf alternative Standorte in der Region verlagern.

Es wird erwartet, dass diese Schließungswelle, die auch durch den schwächelnden Trend im Industriesektor beeinflusst wird, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch in der türkischen Automobil-Lieferkette eine neue Lücke hinterlassen wird.


Nachrichtenquelle: 12punto