Warnung an Fahrer von Elektrofahrzeugen für die Feiertagsreise
Wichtige Ratschläge für alle, die über das Ramadan-Fest mit dem Elektroauto verreisen! Berkan Bayram, Vorsitzender des türkischen Verbands für Elektro- und Hybridfahrzeuge, empfiehlt Besitzern von Elektroautos, ihre Fahrzeuge in kurzen Abständen kurzzeitig aufzuladen, um die Auslastung an den Ladestationen zu verringern.
Berkan Bayram, Vorsitzender des türkischen Verbands für Elektro- und Hybridfahrzeuge, erklärte, dass Besitzer von Elektrofahrzeugen, die über das Ramadan-Fest verreisen, die Auslastung an den Ladestationen verringern könnten, indem sie ihre Fahrzeuge in kurzen Abständen nur kurzzeitig aufladen.
Bayram gab an, dass die Gesamtzahl der Elektrofahrzeuge in den 81 Provinzen der Türkei bei 70.000 liegt, während die Anzahl der Ladepunkte an den Stationen etwa 20.000 beträgt.
Bayram wies darauf hin, dass Fahrer von Elektroautos während der Feiertage und Urlaubszeiten häufig lange Strecken zurücklegen, und betonte, dass Nutzer vor Fahrtantritt die Verfügbarkeit der Ladestationen entlang ihrer Route prüfen sollten.
Bayram erklärte, dass die Ladezeit je nach Marke und Modell des Fahrzeugs variieren kann, und sagte:
"Man sollte berücksichtigen, dass die Ladezeiten durchschnittlich 45 Minuten bei Gleichstrom-Ladestationen und etwa 3,5 Stunden bei Wechselstrom betragen. Es gibt in der Türkei nur eine einzige Marke, die ein Reservierungssystem für Ladevorgänge anbietet. Man kann dort zwar im Voraus einen Termin vereinbaren, aber in Zeiten hohen Verkehrsaufkommens kann es dennoch zu Engpässen kommen. Um dies zu vermeiden, sollten die Ladestationen entlang der Route überprüft werden. Es ist nicht immer notwendig, an den Ladestationen bis zu einer 100-prozentigen Ladung zu warten. In manchen Fällen erreicht man mit einer Ladezeit von 15 Minuten bereits eine Reichweite von 150 Kilometern. Daher kann es die Auslastung verringern, an drei verschiedenen Punkten jeweils 15 Minuten zu laden."
Bayram betonte, dass jede Ladeeinheit von zwei Fahrzeugen gleichzeitig genutzt werden könne, und unterstrich, dass Ladestationen nicht als Parkplätze zweckentfremdet oder unnötig blockiert werden sollten.
Bayram merkte an, dass das Interesse an Elektrofahrzeugen in der Türkei groß sei und der Markt wachse.
Mit Blick auf die Zukunft, in der die Anzahl der Elektrofahrzeuge auf den Straßen zunehmen werde, sagte Bayram: "Für mehr Elektrofahrzeuge sind Investitionen in die Infrastruktur erforderlich. Das Ziel für das Jahresende liegt bei weiteren 40.000 verkauften Fahrzeugen. Aus diesem Grund wird auch die Nachfrage nach Ladestationen steigen."
Nachrichtenquelle: AA
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