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Aufruf von Eğitim-İş an das Bildungsministerium: 'Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Leib und Leben müssen verstärkt werden'

Onur Gündüz, Vorsitzender der Eğitim-İş-Niederlassung Samsun, wies nach dem bewaffneten Angriff auf einen Lehrer in Konya auf die Zunahme der Gewalt gegen Lehrkräfte hin und forderte das Ministerium für Nationale Bildung (MEB) auf, die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen.

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Aufruf von Eğitim-İş an das Bildungsministerium: 'Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Leib und Leben müssen verstärkt werden'

Onur Gündüz, Vorsitzender der Niederlassung Samsun der Gewerkschaft für Bildungs- und Wissenschaftsbeschäftigte (Eğitim-İş), betonte, dass die Verantwortung für die Gewalt gegen Lehrkräfte nicht allein bei den Tätern liege, sondern auch bei einer Verwaltungspraxis, die das Bildungswesen seit Jahren vernachlässige. In seinem Appell an das Ministerium für Nationale Bildung (MEB) erklärte Gündüz: „Die Sicherheitsmaßnahmen in Bildungseinrichtungen müssen dringend erhöht werden. Wir wollen nicht in ständiger Angst um unser Leben arbeiten.“

Gündüz kritisierte zudem die Entscheidung des MEB, ab 2025 den Sportunterricht für die 12. Klassen an Gymnasien (Fen Lisesi) und Projektschulen abzuschaffen und an anatolischen Gymnasien (Anadolu Lisesi) zu einem Wahlfach zu machen. In Bezug auf das MESEM-Programm (Zentrum für Berufsbildung) sagte Onur Gündüz: „Das MEB hat sich in eine Institution verwandelt, die Kinder aus der Schule reißt und sie als billige Arbeitskräfte in Betriebe vermittelt. Diese Praxis kostet die Kinder ihr Leben, ihre Gesundheit und ihr Recht auf Bildung.“ 


Nachrichtenquelle: 12punto