11 Festnahmen nach tödlichem Streit wegen Beleidigungen: Eskalation zu bewaffneter Auseinandersetzung
Im Bezirk Pamukkale in Denizli kam es zwischen zwei Gruppen zu einem Streit wegen Beleidigungen, der in einer bewaffneten Auseinandersetzung endete. Dabei kam eine Person ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Von den 13 Verdächtigen, die dem Gericht vorgeführt wurden, wurden 11 inhaftiert, zwei weitere wurden freigelassen.
Der Vorfall ereignete sich im Bezirk Pamukkale im Stadtteil Aktepe auf der Straße zum Stausee Vali Recep Yazıcıoğlu. Nach vorliegenden Informationen trafen sich zwei Gruppen, zwischen denen aufgrund von Beleidigungen eine Feindseligkeit entstanden war, auf der Dammstraße, um miteinander zu sprechen.
Eine der Parteien erschien mit einem Auto mit dem Kennzeichen 20 DB 702 am Tatort, die andere Gruppe mit einem Fahrzeug, dessen Kennzeichen noch nicht ermittelt werden konnte.
Der Streit zwischen den beiden Gruppen eskalierte in kurzer Zeit und entwickelte sich zu einer bewaffneten Auseinandersetzung. Bilal Erten, der von den Kugeln aus den nacheinander abgefeuerten Waffen getroffen wurde, verstarb noch am Tatort, während drei weitere Personen, eine davon schwer, verletzt wurden. Der schwer verletzte Mazlum K. sowie die anderen Verletzten wurden von Rettungskräften in Krankenhäuser gebracht.
Mordkommission vertiefte die Ermittlungen
Nach dem Vorfall leitete die Mordkommission der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Denizli umfangreiche Ermittlungen ein. Nachdem zunächst fünf Personen festgenommen worden waren, weiteten die Mordermittler die Untersuchung aus und fassten nacheinander auch die weiteren Verdächtigen, die an dem Vorfall beteiligt waren.
Im Rahmen der Operationen wurden insgesamt 13 Verdächtige festgenommen: Oktay Ö., Yusuf G., Ali A., Yunus G., Beytullah T., Emirhan B., Hakan K. und Emirhan B. sowie die als strafmündige Jugendliche eingestuften R.K., B.Ü., O.G., K.M. und B.Ç.
11 von 13 Verdächtigen inhaftiert
Die 13 Verdächtigen, deren Verfahren bei der Mordkommission abgeschlossen waren, wurden unter strengen Sicherheitsvorkehrungen dem Gericht überstellt. Nach der staatsanwaltschaftlichen Anhörung wurden sie dem Haftrichter vorgeführt. 11 der Verdächtigen wurden inhaftiert und in ein Gefängnis gebracht. Yunus G. und der als strafmündiger Jugendlicher eingestufte B.Ç. wurden hingegen wieder freigelassen.
Nachrichtenquelle : İHA
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