Flutkatastrophe in Spanien! Zahl der Todesopfer auf 205 gestiegen
Die Zahl der Todesopfer bei der durch heftige Regenfälle und Stürme verursachten Flutkatastrophe in Spanien ist auf 205 gestiegen. Es wurde gemeldet, dass in der autonomen Region Valencia 202 Menschen und in Kastilien-La Mancha 3 Menschen ums Leben kamen. Da es weiterhin zahlreiche Vermisste gibt, wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigen könnte.
Das operative Kontrollzentrum in der autonomen Region Valencia im Osten Spaniens, die am stärksten von der Flutkatastrophe betroffen ist, teilte mit, dass die Zahl der durch die Überschwemmungen und Sturzfluten in der Region ums Leben gekommenen Menschen auf 202 gestiegen ist.
Während die Zahl der Todesopfer in der anderen betroffenen Region, Kastilien-La Mancha, mit 3 angegeben wurde, erreichte die Gesamtzahl der Todesopfer in ganz Spanien 205.
Die Behörden befürchten einen weiteren Anstieg der Opferzahlen, da noch immer viele Menschen vermisst werden.
Das Verteidigungsministerium gab zudem bekannt, dass derzeit 1064 Soldaten in der Katastrophenregion bei Such- und Rettungsarbeiten im Einsatz sind und es eine sehr hohe Anzahl an vermissten Personen gibt.
In Valencia sind derzeit mehr als 150 Straßen für den Verkehr gesperrt, der Zugverkehr zwischen Madrid und Valencia wurde für mindestens 15 Tage eingestellt, und in der Region, in der es Probleme mit der Sicherheit sowie der Wasser- und Lebensmittelversorgung gibt, sind fast 100.000 Menschen ohne Strom.
Der spanische staatliche Wetterdienst (AEMET) hatte die Regenfälle in der Region Valencia als "die schlimmste Zeit des Jahrhunderts" bezeichnet und mitgeteilt, dass sie in einem bisher beispiellosen Ausmaß niedergegangen seien, wobei die Information gegeben wurde: "Die Regenmenge, die normalerweise in einem Jahr fällt, fiel in nur 8 Stunden."
Ministerpräsident Pedro Sanchez war heute ebenfalls nach Valencia gereist und hatte erklärt, dass alle staatlichen Mittel mobilisiert wurden, die Priorität auf den Such- und Rettungsarbeiten liege und die Bevölkerung dazu aufgerufen, aufgrund der in einigen Gebieten anhaltenden widrigen Wetterbedingungen weiterhin vorsichtig zu sein.
Nachrichtenquelle : 12punto
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