Ältere Patienten im Visier: Nach dem Neugeborenen-Skandal erschüttert nun eine Stent-Bande den Gesundheitssektor!
Nach der Zerschlagung der sogenannten Neugeborenen-Bande reißen die Skandale im Gesundheitssektor nicht ab. Eine neue Gruppierung, bekannt als „Stent-Bande“, soll ältere Patienten unnötigen Operationen unterzogen und so deren Tod verursacht haben. Zudem gibt es Vorwürfe, dass einige Krankenhäuser unter dem Deckmantel „kostenloser Augenuntersuchungen“ Patienten durch fehlerhafte Eingriffe erblinden ließen.
Die Skandale im Gesundheitssektor nehmen kein Ende. Nach der „Neugeborenen-Bande“ ist nun eine „Stent-Bande“ aufgetaucht, die für den Tod älterer Bürger verantwortlich sein soll.
Darüber hinaus gibt es Vorwürfe, dass in einigen Krankenhäusern Menschen ohne medizinische Notwendigkeit an den Augen operiert wurden, was bei Tausenden von Patienten zur Erblindung geführt haben soll. Hier sind die neuen Skandale im Gesundheitssektor, die für Fassungslosigkeit sorgen...
GESUNDHEITSSEKTOR VON BANDEN UNTERWANDERT
Während die 'Neugeborenen-Bande', die Neugeborene aus Profitgier in den Tod trieb, die Türkei erschütterte, kommen nach Hinweisen und detaillierten Untersuchungen immer mehr Skandale im Gesundheitswesen ans Licht.
Es wurde festgestellt, dass der Sektor regelrecht von Banden unterwandert wurde, die Tausende Menschen um ihre Gesundheit brachten. Die kriminellen Netzwerke sollen Patienten zu unnötigen Operationen gedrängt, falsche oder unzureichende Behandlungen durchgeführt, überhöhte Rechnungen gestellt und mit gestohlenen Identitätsdaten Scheinoperationen abgerechnet haben, wodurch der Sozialversicherungsträger (SGK) um Millionen Lira geschädigt wurde.
Laut einem Bericht der Zeitung Türkiye; gehören zu den am häufigsten angewandten Methoden: die Durchführung kritischer Eingriffe wie Herzkatheteruntersuchungen bei Patienten ohne medizinische Notwendigkeit, die Abrechnung von Intensivbehandlungen unter Verwendung von Identitätsdaten, die unter dem Vorwand kostenloser Gesundheitschecks erlangt wurden, unnötige Behandlungen und Eingriffe bei Augenuntersuchungen, die Abrechnung von Dialysebehandlungen mit fremden Identitätsdaten sowie die Ausstellung überhöhter Rechnungen und der Verkauf teurer Medikamente durch Überweisungen von Ärzten aus staatlichen Krankenhäusern.
IDENTITÄTSDATEN DER BÜRGER MISSBRAUCHT
Nach der Zerschlagung der Neugeborenen-Bande wurden schwere Vorwürfe gegen die auf der Liste genannten Krankenhäuser erhoben. Über das Kommunikationszentrum der Regierung (CİMER) und soziale Medien begannen Betroffene, ihre Erlebnisse zu schildern. Es heißt, einige Krankenhäuser hätten eigene Marketingabteilungen für diese Zwecke eingerichtet; sie hätten Menschen von Nichtregierungsorganisationen, aus Fabriken oder sogar von der Straße gesammelt und unter dem Vorwand einer ‚kostenlosen Untersuchung‘ deren Identitätsdaten erlangt, um diese für wiederholte Abrechnungen zu missbrauchen.
NUN IST DIE „STENT-BANDE“ AUFGETAUCHT
Einige Privatkliniken sollen ältere Patienten gezielt für große Eingriffe ausgewählt haben. In den Erklärungen heißt es weiter: „An erster Stelle stehen dabei Herzkatheter und Stents. Selbst wenn der Patient diesen Eingriff nicht benötigt, vereinbaren Krankenhausleitung und Ärzte untereinander, den Angehörigen eine ‚Notfallsituation‘ vorzutäuschen, um den Patienten sofort zu operieren. Auf diese Weise fordern sie sowohl von der SGK als auch von den Angehörigen Geld. Da die Patienten alt sind, enden viele dieser Eingriffe tödlich. Diese Gruppierungen werden als ‚Stent-Bande‘ bezeichnet.“
TAUSENDE ERBLINDET
Ein weiterer Vorwurf lautet, dass einige Krankenhäuser Menschen unter dem Vorwand einer ‚kostenlosen Augenuntersuchung‘ in die Klinik lockten und sie unnötigen Untersuchungen unterzogen. Patienten seien zu Operationen überredet worden, obwohl kein Bedarf bestand, was bei vielen zum Verlust der Sehkraft geführt habe. Wenn die Opfer klagen wollten, hieß es: „Gemäß der Vereinbarung, die Sie vor der Untersuchung unterzeichnet haben, übernimmt unser Krankenhaus keinerlei Haftung.“
GESTÄNDNISSE LIEGEN VOR
In den sozialen Medien wurden dazu folgende Geständnisse veröffentlicht;
„Die Personen, die ins Krankenhaus kommen, erhalten ‚einfache Gesundheitschecks‘ und werden mit kostenlosen Shuttles wieder an ihren Ausgangspunkt zurückgebracht. Man hält das für eine nette Geste, doch die Realität sieht anders aus. Das Krankenhaus nutzt die erlangten Identitätsdaten immer wieder für Abrechnungen.“
ABRECHNUNG ALS INTENSIVPATIENT
Die Krankenhäuser sollen Personen, die nur zum Gesundheitscheck kamen, sogar ohne deren Wissen auf der Intensivstation geführt haben. Das heißt, die Person geht ihrer Arbeit nach, etwa in einer Fabrik, erscheint aber in den Unterlagen des Krankenhauses als Intensivpatient.
300 PERSONEN PRO TAG
In den Aufzeichnungen ist zu sehen, dass manche Krankenhäuser täglich 200 bis 300 Patienten empfangen.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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