Aufschrei eines trauernden Vaters nach 5 Monaten Haft: Strafe oder Belohnung?
Der Fahrer, der den Tod der Lehrerin Yeliz Efe und ihrer 3-jährigen Tochter Ela verursachte, als diese in Bursa auf dem Weg zur Gedenkfeier für den verstorbenen Vater der Lehrerin in einen Unfall verwickelt wurden, kam nach 5 Monaten Haft durch Bewährungsauflagen frei. Der trauernde Vater Raşit Efe empörte sich über das Strafmaß und appellierte an die Behörden: "Ist das eine Strafe oder eine Belohnung? Unser Leben ist zerstört, das soll anderen nicht auch passieren."
Der Vorfall ereignete sich am 17. November auf der Autobahn Bursa-Ankara in der Nähe des Dorfes Muratdere in Bilecik.
Nach vorliegenden Informationen wurde die Lehrerin Yeliz Efe (30), die 2023 ihren Vater verloren hatte, auf der Rückfahrt von einer Gedenkfeier zusammen mit ihrer 3-jährigen Tochter auf dem Schoß auf der Strecke Bursa-Bilecik Opfer eines schrecklichen Unfalls.
Am 17. November 2024 verursachte ein von Kemal K. gesteuertes Taxi, das an einer Stelle mit Wendeverbot manövrierte, den Unfall, in den das Fahrzeug von Mutter und Tochter verwickelt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls kamen Yeliz Efe und ihre kleine Tochter Ela Efe noch am Unfallort ums Leben.
Der Taxifahrer, der nach dem Unfall als zu einhundert Prozent schuldig eingestuft und inhaftiert wurde, verbrachte lediglich 5 Monate im Gefängnis.
Obwohl der Taxifahrer vor Gericht widersprüchliche Aussagen machte, wurde er unter Anwendung von Bewährungsauflagen auf freien Fuß gesetzt.
Raşit Efe, der das Fahrzeug fuhr, in dem seine Frau und sein Kind ums Leben kamen, äußerte seine Empörung über die Entscheidung mit Worten, die einem das Herz brechen:
"Er hat mir meine Frau und mein Kind aus dem Leben gerissen. Für mich gibt es kein Fest und keinen Vatertag mehr.
Sind die 5 Monate Haft für diese Person eine Strafe oder eine Belohnung? Ich fordere eine Verschärfung der Strafen.
An der Unfallstelle ereignen sich jedes Jahr zwei bis drei schwere Unfälle. Unser Leben ist zerstört, es soll nicht auch noch anderen so ergehen. Ich möchte, dass dieser Fahrer, der zu einhundert Prozent schuldig ist, eine angemessene Strafe erhält."
Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera, die von dem schrecklichen Unfall auftauchten, ist zu sehen, wie der Taxifahrer an einer verbotenen Stelle wendet und das Fahrzeug mit dem Taxi kollidiert.
Auch Bürger forderten die Behörden dazu auf, notwendige Sicherheitsmaßnahmen im Bereich des Dorfes Muratdere zu ergreifen, wo es häufig zu Unfällen kommt.
Unterdessen waren die bei dem Unfall ums Leben gekommene Lehrerin Yeliz Efe und ihre kleine Tochter Ela in Eskişehir unter Tränen beigesetzt worden.
Nachrichtenquelle : İHA
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