Ein bewegungsarmer Lebensstil verkürzt die Lebenserwartung: Fünf Empfehlungen von Experten für ein gesünderes Leben
Die Hektik des modernen Lebens führt dazu, dass viele Menschen körperliche Betätigung aufschieben und einen bewegungsarmen Lebensstil pflegen. Experten betonen, dass ausreichende körperliche Aktivität entscheidend für ein gesundes Leben ist. Sie empfehlen mindestens 150 Minuten moderates Training pro Woche und ermutigen Büroangestellte dazu, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren und einfache Dehnübungen durchzuführen.
In der Hektik der modernen Zeit finden viele Menschen keine Zeit für Bewegung, weil sie sich müde oder sogar erschöpft fühlen. Sie nehmen lieber den Aufzug statt die Treppe und ziehen es vor, nach der Arbeit und dem Essen direkt vor dem Bildschirm zu sitzen... Doch Studien zeigen, dass ein inaktiver (sedentärer) Lebensstil die Lebenserwartung verkürzt. So gehen laut Daten des Gesundheitsministeriums 15 Prozent aller Todesfälle auf unzureichende körperliche Aktivität zurück.
Prof. Dr. Tolga Aydoğ, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Sportmediziner am Acıbadem Fulya Krankenhaus, betont, dass jeder – vom Kind bis zum Senior – für ein gesundes Leben Sport treiben sollte: „Allen Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen empfehlen wir 150 Minuten moderates aerobes Training sowie Kraftübungen pro Woche.
Büroangestellten und denjenigen, die keine Zeit für Sport finden, raten wir dazu, täglich 10.000 Schritte zu gehen, statt des Aufzugs die Treppe zu benutzen, sich im Freien körperlich zu betätigen und nach dem Mittagessen unbedingt einen mindestens 15-minütigen Spaziergang zu machen.“ Prof. Dr. Tolga Aydoğ unterstreicht die entscheidende Rolle von Bewegung für die Gesundheit und erläutert, was man über Sport wissen sollte, während er gleichzeitig wichtige Warnungen und Empfehlungen ausspricht.
Regelmäßige tägliche Bewegung sorgt dafür, dass das Muskel-Skelett-System und das Herz-Kreislauf-System effizienter arbeiten, unterstützt beim Abbau von Übergewicht, um das Idealgewicht zu erreichen, und ermöglicht ein gesundes Altern. Zudem trägt sie durch die Förderung der psychischen Gesundheit zur sozialen Entwicklung bei. Ein inaktiver Lebensstil hingegen führt zu zahlreichen Erkrankungen wie Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes und verkürzt die Lebenserwartung. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind 15 Prozent der Todesfälle auf unzureichende körperliche Aktivität zurückzuführen.
Der Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Sportmediziner Prof. Dr. Tolga Aydoğ weist darauf hin, dass ausreichende körperliche Aktivität für jede Altersgruppe notwendig ist, und erklärt: „Für einen gesunden Menschen wird empfohlen, den Trainingsplan so zu gestalten, dass er mindestens fünf Tage pro Woche 30 Minuten lang moderate aerobe Übungen oder an drei Tagen intensive aerobe Einheiten umfasst. Zweimal wöchentlich sollten Kraftübungen mit acht bis zehn verschiedenen Bewegungsabläufen in zwei Sätzen zu je acht bis zwölf Wiederholungen durchgeführt werden. Zudem sollten zwei- bis dreimal pro Woche Dehnübungen und für Personen über 65 Jahren zusätzlich Gleichgewichtsübungen integriert werden.“
Aerobe Übungen wie Gehen, Laufen und Radfahren trainieren die großen Muskelgruppen rhythmisch, indem sie die Herzfrequenz und die Atmung steigern. Kraftübungen wie Klimmzüge und Liegestütze erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Muskeln. Während Flexibilitätsübungen dazu beitragen, dass sich die Gelenke leichter und in einem größeren Radius bewegen lassen, sorgen Gleichgewichtsübungen für eine sichere Bewegung ohne Sturzgefahr.
Prof. Dr. Tolga Aydoğ betont, dass Bewegung unbedingt zu den Lebensgewohnheiten gehören sollte und dass regelmäßige leichte bis mittelschwere körperliche Betätigung ein geringeres Risiko birgt als die gesundheitlichen Probleme, die durch Bewegungsmangel entstehen können. Gleichzeitig unterstreicht er jedoch, dass man sich insbesondere bei hochintensivem Training unbedingt mit seinem Arzt beraten und sich vor Beginn des Trainings einer gesundheitlichen Untersuchung unterziehen sollte.
Insbesondere für Büroangestellte kann ein bewegungsarmer Lebensstil den Boden für ernsthafte Erkrankungen bereiten.
Der Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Sportmediziner Prof. Dr. Tolga Aydoğ erklärt: „Büroangestellte sollten darauf achten, körperliche Aktivität zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen, im Laufe des Tages die Treppe statt den Aufzug zu benutzen, nach dem Mittagessen unbedingt einen mindestens 15-minütigen Spaziergang einzulegen, bei der Anreise mit dem Auto etwas früher auszusteigen und zu Fuß zu gehen sowie im Büroalltag mehrmals täglich einfache Dehnübungen für Rücken, Beine, Schultern und Arme im Sitzen durchzuführen.“
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung