Erschütternde Geständnisse im Neugeborenen-Skandal: Familien konnten ihre Babys nicht retten!
Während die Türkei vom Skandal um eine Neugeborenen-Bande erschüttert wird, verdeutlichen die Berichte betroffener Familien das Ausmaß des Vorfalls. Familien, deren Babys trotz guter Gesundheit auf die Intensivstation verlegt wurden, berichteten von großen Schwierigkeiten, ihre Kinder aus den Krankenhäusern entlassen zu bekommen. Einige Familien verloren ihre Babys, während sie auf die Entlassung warteten.
Es ist bekannt, dass die „Neugeborenen-Bande“ für den Tod von mindestens 12 Babys verantwortlich ist. Den eingegangenen Beschwerden zufolge reicht die Geschichte des Falls jedoch bis ins Jahr 2017 zurück.
Diese Situation hat die Befürchtungen verstärkt, dass die Täter für den Tod weitaus mehr Babys verantwortlich sein könnten.
Auch die Journalistin Seyhan Avşar teilte die Nachrichten, die sie erreichten. In den Nachrichten berichten Familien empört, dass ihre Babys trotz fehlender gesundheitlicher Probleme auf die Intensivstation verlegt wurden.
„DAS ZIEL IST ES, MAXIMALE ZAHLUNGEN VON DER SGK ZU ERHALTEN“
In der Anklageschrift zu dem skandalösen Vorfall werden 47 Verdächtige und 19 Gesundheitseinrichtungen aufgeführt; zudem wird angegeben, dass 10 Babys ihr Leben verloren haben. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur İHA wird in der Anklageschrift dargelegt, dass das Hauptziel der kriminellen Organisation unter der Führung von Fırat Sarı und den Managern İlker Gönen sowie Gıyasettin Mert Özdemir darin bestand, das 112-Notfall-Verweisungssystem für die von ihnen übernommenen Neugeborenen-Intensivstationen zu umgehen, um eine Vollauslastung zu gewährleisten und durch Manipulation der Patientenstufen maximale Zahlungen von der Sozialversicherungsanstalt (SGK) zu erhalten.
ZWEI „ÄRZTE“ AN DER SPITZE DER BANDE
Für die beiden Ärzte Fırat Sarı und İlker Gönen, die als Anführer der Bande gelten, wurde jeweils eine Haftstrafe von 180 bis 273 Jahren gefordert, unter anderem wegen zehnfacher „Tötung durch Unterlassen“, „Betrug zum Nachteil öffentlicher Institutionen und Organisationen“, „Gründung einer kriminellen Vereinigung“ sowie elffacher „Urkundenfälschung“.
Die Journalistin Seyhan Avşar erklärte, dass sie seit gestern mit Hinweisen überflutet werde.
Avşar merkte an, dass die Hinweise darauf hindeuten, dass „die zur Neugeborenen-Bande erstellte Anklageschrift nur die Spitze des Eisbergs ist“ und sagte: „In der ganzen Türkei, insbesondere in Istanbul, treiben private Krankenhäuser Babys in den Tod, um den Staat zu betrügen.“
Die Nachrichten der Familien haben den Skandal auf eine völlig neue Ebene gehoben. Hier sind einige dieser Hinweise...
Nachrichtenquelle : 12punto
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