Mindestlohn steht fest, Mieter sind in Sorge: Wie hoch wird die Mietsteigerungsrate sein?
Nachdem der Mindestlohn für 2025 auf 22.104 TL festgelegt wurde, machen sich Mieter große Sorgen. Es wird mit Spannung erwartet, wie hoch die Mietsteigerungsrate zum Jahresende ausfallen wird. Ein Experte äußerte sich dazu in einer Live-Sendung.
Nachdem der Mindestlohn auf 22.104 TL festgelegt wurde, haben auch Mieter begonnen, sich große Sorgen zu machen. Seit Juli 2024 war die Mietpreisbremse von 25 Prozent aufgehoben worden.
Da nun auch die Mindestlohnerhöhung um 30 Prozent für 2025 berücksichtigt wird, stellt sich die Frage, wie hoch die Mietsteigerungsrate ausfallen wird.
Der Immobilienexperte Şerif Varlı erklärte gegenüber Ekol TV, dass man für die Mietsteigerungsrate auf den Verbraucherpreisindex (TÜFE) warte. Er betonte, dass das grundlegende Problem bei den Vermietern liege, die ihre Wohnungen aus Sorge, die Miete nicht zu erhalten, nicht vermieten würden. Er sagte: "Vermieter, die ihre Wohnungen leer stehen lassen, anstatt sie zu vermieten, haben den Markt blockiert."
Immobilienexperte Şerif Varlı äußerte sich wie folgt:
Wie werden die Mietanpassungen ab dem 1. Januar aussehen?
"Das hängt vollständig von der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (TÜFE) ab. Bis Juli gab es eine Obergrenze von 25 Prozent. Nach Juli lagen die veröffentlichten TÜFE-Raten zwischen 60 und 62 Prozent. Die Erwartung liegt weiterhin bei etwa 60 Prozent, daher können wir sagen, dass sich die Mietsteigerungsraten ebenfalls im Bereich von 60 Prozent bewegen werden.
Daher können wir nicht sagen, dass der Mindestlohn die Mietsteigerungsraten maßgeblich beeinflussen wird.
Werden die Erhöhungen in den Großstädten einen Aufwärtstrend auslösen?
"Eines der größten Probleme sind die Konflikte zwischen Mietern und Vermietern. Dass Mieter schon lange dort wohnen und die aktuelle Miete niedrig ist, führt zu Benachteiligungen. Viele Vermieter wollen ihre Wohnungen nicht mehr vermieten. Leerstehende Wohnungen führen ebenfalls zu steigenden Mieten. In gewisser Weise ist dies auch ein Grund für die steigenden Preise. Wenn Sie sich die Mietanzeigen ansehen, werden Sie feststellen, dass ein Drittel der Anzeigen möblierte Wohnungen betrifft."
'SIE DENKEN, DER MIETER WIRD SCHON NACH 2 JAHREN AUSZIEHEN'
"Vermieter möchten durch die Vermietung möblierter Wohnungen keine langfristige Bindung mit dem Mieter eingehen. Sie denken, dass der Mieter höchstens zwei Jahre bleiben und dann wieder ausziehen wird. Die Spannungen zwischen Vermietern und Mietern müssen abgebaut werden."
Nachrichtenquelle : 12punto
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