Nach 172 Tagen Kampf um ihre Rechte: Der Gerechtigkeitskampf der Polonez-Arbeiter endet mit einem Sieg!
Bei einem Treffen für die Polonez-Arbeiter, die seit 6 Monaten aufgrund ihrer Entlassung nach dem Beitritt zur Gewerkschaft protestierten, wurde bekannt gegeben, dass eine Einigung zwischen dem Arbeitgeber und dem Gewerkschaftsvertreter erzielt wurde.
Der Kampf der Arbeiter, die im Polonez-Werk in Istanbul-Çatalca entlassen wurden, weil sie einer Gewerkschaft beigetreten waren, und die monatelang Widerstand leisteten, endete mit einem Erfolg.
172 TAGE IM KAMPF UM RECHTE
Am 172. Tag des Widerstands der Polonez-Arbeiter trafen sich heute Vertreter des Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherheit und der Gewerkschaft Tekgıda-İş.
Bei dem Treffen wurde bekannt gegeben, dass eine Einigung zwischen dem Arbeitgeber und der Gewerkschaft Tekgıda-İş erzielt wurde.
Die Erklärung zur Einigung wurde von Minister Vedat Işıkhan abgegeben.
MINISTER IŞIKHAN: 'DIE VERLORENEN RECHTE DER ARBEITER WERDEN AUSGEZAHLT'
Laut der Erklärung von Işıkhan, der über seinen Social-Media-Account mitteilte: "Wir möchten die frohe Botschaft teilen, dass der Prozess durch die Gespräche, die wir heute in unserem Ministerium mit Gewerkschaftsvertretern, Arbeitern und Arbeitgebern geführt haben, zu einer Lösung geführt hat und eine Einigung zwischen den Parteien erzielt wurde", wurde beschlossen, alle Ansprüche der Arbeiter bezüglich Abfindungen, Kündigungsentschädigungen und der Zeit, in der sie arbeitslos waren, auszuzahlen.
'WIR HABEN UNSERER STIMME GEHÖR VERSCHAFFT'
Andererseits wurde im Namen der Polonez-Arbeiter, die sich vor dem Gerichtsgebäude in Çatalca befanden, eine Erklärung der Gewerkschaft abgegeben. In der Erklärung hieß es:
"Wir wurden unter Code 46 wegen Diebstahls entlassen. Aber wir haben gemeinsam der ganzen Türkei bewiesen, dass wir keine Diebe sind, und Gott sei Dank haben wir uns auch bei tauben Ohren Gehör verschafft. Wir haben gemeinsam den Code 46 in Code 04 umgewandelt.
Gegen diejenigen, die sagten: 'Wir zahlen euch keine Abfindung und keine Kündigungsentschädigung, das bekommt ihr nur, wenn ihr auf eure gewerkschaftlichen Rechte verzichtet', haben wir ein Referendum abgehalten und 'Weiter' gesagt. An dem Punkt, an dem wir jetzt stehen, gilt: Erstens, jeder erhält seine Abfindung; zweitens, alle erhalten ihre Kündigungsentschädigungen; drittens, sie erhalten die Entschädigung für die sechs Monate der Arbeitslosigkeit und ihre gewerkschaftlichen Abfindungen gemäß ihrer Betriebszugehörigkeit.
Und fünftens: Unsere gewerkschaftliche Organisation im Betrieb bleibt erhalten, unsere Freunde werden nicht angetastet."
FEIER DER ARBEITER MIT TROMMELN UND ZURNA
Die Erklärung, in der es hieß: "Ab heute werden wir das Zelt vor dem Gerichtsgebäude abbauen und morgen werden wir unsere Feier mit Trommeln und Zurna um 13.00 Uhr abhalten, indem wir das Zelt vor der Fabrik abbauen", endete mit den Slogans: "Rechte werden nicht gegeben, sie werden erkämpft, der Sieg wird auf der Straße errungen!"
Nachrichtenquelle : 12punto
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