Rekordstrafe des Handelsministeriums für Cem Özkök: Empörung über die gezahlte Summe
Cem Özkök, der durch seine in den sozialen Medien geteilten Reinigungsvideos zum Phänomen wurde, wurde mit einer Geldstrafe belegt, weil er bei der Bewerbung eines Produkts seines eigenen Unternehmens nicht den Hinweis „Werbung“ verwendet hatte. Özkök äußerte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account seinen Unmut gegenüber dem Handelsministerium.
Der für seine Reinigungsvideos in den sozialen Medien bekannte Influencer Cem Özkök wurde mit einer Geldstrafe belegt, da er bei einer Produktwerbung den Hinweis „Werbung“ nicht angegeben hatte.
Cem Özkök gab die Entwicklung über seinen Social-Media-Account bekannt und äußerte seinen Unmut gegenüber dem Handelsministerium.
Özkök fragte in seiner Erklärung: „Ich frage nun, ist das gerecht? Ist das wirklich rechtmäßig?“
In seinem Beitrag, in dem er auf die Strafe wegen angeblicher „Schleichwerbung“ reagierte, fielen insbesondere die folgenden Äußerungen von Cem Özkök auf:
„Während es Leute gibt, die rund um die Uhr für Geld gefälschte Werbung machen, wurde jemandem, der in der Türkei derart nützliche Arbeit leistet, Inhalte produziert, sich vor allem für die Reinigung aller öffentlichen Umweltflächen einsetzt, Hilfsprojekte initiiert, sein eigenes verdientes Geld in wohltätige Zwecke investiert, Bedürftigen hilft, die Gesellschaft aufklärt, ein aufrichtiges und ehrliches Leben führt, ein Vorbild für Jugendliche und Menschen jeden Alters ist, Gottesfurcht besitzt, sein Geld auf ehrliche Weise verdient und ganz selbstverständlich Steuern an diesen Staat zahlt, die so hoch sind wie die einer ganzen Fabrik, wirklich Unrecht getan.“
500.000 TL STRAFE FÜR CEM ÖZKÖK
Der vollständige Beitrag von Özkök lautet wie folgt:
"An das Handelsministerium;
Ich habe gerade eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 TL gezahlt. Und das nur, weil ich bei einer Story über das Lavendelöl meiner eigenen Marke Ceef nicht explizit 'Werbung' dazugeschrieben habe. (Ich habe Hunderte von Stories mit dem Hinweis #werbung gepostet und die Türkei weiß, dass es meine eigene Marke ist). Sie sagten, das sei 'versteckte Werbung'. Ich entgegnete: 'Es ist meine eigene Marke, hier sind mein Firmenschild, meine Unternehmensdaten, meine Steuern usw.' Sie sagten: 'Sie hätten Werbung schreiben müssen' – und zack, eine Strafe von 500.000 TL."
Nun frage ich: Ist das gerecht? Ist das wirklich rechtens? Wenn es zum Beispiel tatsächlich eine versteckte Werbung gäbe oder ein Sachverhalt vorläge, der nicht der Erklärung entspricht, dann würde ich es offen teilen, alles klar. Ich würde sagen, sie haben recht, und wie ein Löwe dafür bezahlen. Aber in diesem Fall kann ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
Warum? Jeder weiß alles über das, was vor sich geht, über die Betrügereien, die Steuerhinterzieher und so weiter. Ich habe nicht ein einziges Mal den Mund aufgemacht und ein Wort gesagt. Während all dies geschah, während so viele Machenschaften liefen, während Leute rund um die Uhr für Geld mit gefälschten Werbeanzeigen hausieren gingen, wurde jemandem, der in der Türkei derart nützliche Arbeit leistet, Inhalte produziert, sich vor allem für die Sauberkeit aller öffentlichen Umweltflächen einsetzt, Hilfsprojekte initiiert, sein verdientes Geld in wohltätige Zwecke investiert, Bedürftigen hilft, die Gesellschaft aufklärt, ein aufrichtiges und ehrliches Leben führt, ein Vorbild für junge Menschen und jedes Alter ist, Gottesfurcht besitzt, sein Geld auf ehrliche Weise verdient und ganz selbstverständlich Steuern an diesen Staat zahlt, die so hoch sind wie die eines ganzen Fabrikbetriebs, wirklich großes Unrecht getan.
Sicherlich hat auch das etwas Gutes. Gott wird es einem auf anderem, rechtmäßigem Wege zurückgeben. Das ist eine andere Sache! Aber man kann doch niemanden, der so viel gibt, für seine eigene Marke bestrafen! Das geht nicht! Vielleicht wollte ich mit diesem Geld eine Spende tätigen? Ich habe jemanden gefunden, der Hilfe braucht, und wollte dessen Haus renovieren lassen? Warum habe ich dieses Geld zu Unrecht zum Fenster hinausgeworfen? Ich frage nun: Ist das nicht ein Verstoß gegen das Recht? Mein Anwalt hat gegen diese Ungerechtigkeit Klage eingereicht und verfolgt den Prozess. Jeder erntet, was er sät..."
Nachrichtenquelle : 12punto
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