Schockierende neue Enthüllung zum Wettskandal: 3.700 Sportler
Der Präsident des türkischen Fußballverbandes, İbrahim Hacıosmanoğlu, äußerte sich in einer Sendung, an der er teilnahm. Hacıosmanoğlu gab eine neue Entwicklung im Zusammenhang mit dem Wettskandal bekannt.
Hacıosmanoğlu erklärte: "Seit ich Verbandspräsident bin, habe ich den Zorn beiseitegelegt. Wir müssen nun toleranter sein, auch wenn ich natürlich betrübt bin. Unser edles Volk verdient Besseres. Ein Schiedsrichter, der eine Sperre von 45 Tagen erhält, beendet damit seine Karriere. Jeder Schiedsrichter weiß, dass Wetten ein Verstoß ist. Es gibt Sperren zwischen drei Monaten und einem Jahr. Wenn man bereits eine 45-tägige Sperre erhält, ist die Schiedsrichterlaufbahn ohnehin beendet."
"WIR HATTEN MIT 15 SCHIEDSRICHTERN GERECHNET"
"Im April wurde eine umfassende Untersuchung durchgeführt. Das Ergebnis des Spiels Ankaraspor gegen Nazilli kam beiden Mannschaften zugute. Wir haben unsere Kollegen angewiesen, sich unverzüglich dieser Sache anzunehmen. Von beiden Seiten wurde auf das Spiel gewettet. Wir haben die Höchststrafe verhängt.
Danach habe ich meine Kollegen gebeten, diese Untersuchung ernsthaft zu vertiefen. Wir hatten mit 15 Schiedsrichtern gerechnet, aber als diese Zahlen ans Licht kamen, war ich natürlich bestürzt. Nach den Schiedsrichtern sind auch Fußballer betroffen. Es sind 3.700 Fußballer."
"EIN WETTKONTO ZU ERÖFFNEN IST KEIN VERBRECHEN"
"Ein Wettkonto zu eröffnen ist kein Verbrechen, sie verfolgen dort die Spiele. Niemand sollte sie unter Generalverdacht stellen. Das aktive Nutzen des Kontos und das Platzieren von Wetten ist jedoch strafbar. Unsere Gremien verhängen bereits die notwendigen Strafen."
"ES GIBT EINE STRAFBEZOGENE DIMENSION"
"Es gibt nun eine strafrechtliche Dimension. Die Generalstaatsanwaltschaft hat eine Erklärung abgegeben; sie werden tiefergehend ermitteln. Sie können die Berichte der MASAK (Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrat) einsehen. Sie werden auch die illegalen Aspekte prüfen.
Zuvor gab es solche Einzelfälle, die jedoch vertuscht wurden. Man kann Gesetze erlassen, aber die Umsetzung ist entscheidend. Möglicherweise haben die Schiedsrichter in der Annahme gehandelt, dass diese Dinge nicht ans Licht kommen würden."
"WIR WERDEN DAS NICHT DULDEN"
"Wir beschäftigen uns nicht mit den Fliegen, unser Ziel ist es, den Sumpf auszutrocknen. Es sind verstrickte Beziehungen aufgedeckt worden. Dies ist keine Operation zum Vorteil einer Person oder eines Vereins. Jeder versucht, für sich selbst Profit daraus zu schlagen. Wir werden nicht zulassen, dass jemand einen solch heiligen Kampf für eigene Interessen missbraucht."
AUSSAGE ZU AUSLÄNDISCHEN SCHIEDSRICHTERN
"Es wird gefordert, ausländische Schiedsrichter zu holen, aber nein. Wir haben unsere eigenen Leute. Wir haben derzeit genügend Schiedsrichter, um die Ligen zu leiten. In allen Provinzen werden Kurse angeboten, sie werden ausgebildet. Wir können das mit unseren eigenen Leuten bewältigen. Vielleicht machen sie aufgrund von Unerfahrenheit Fehler, aber wir müssen sie unterstützen."
"ICH HABE MIT ZORBAY KÜÇÜK GESPROCHEN"
"Ich habe mit Zorbay Küçük gesprochen. Unser Schiedsrichterkollege sagte, er habe nicht gewettet. Er hat seine Kontonummer geschickt. Die Nummern stimmen nicht überein, er hat selbst Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Wir warten auf Nachrichten. Wir haben keine Hexenjagd eröffnet. Es wurden zwei Wettscheine gespielt, die von einer fremden Person platziert wurden; die Staatsanwaltschaft prüft das. Der Prozess dauert an."
"SIE WOLLTEN UNS NACH DREI MONATEN RAUSWERFEN"
"Da bisher niemand die Sache ernsthaft verfolgt hat, handelten sie wohl in der Sicherheit, dass sich niemand darum kümmert... Woher sollten sie wissen, dass ein Verrückter namens İbrahim auftaucht und in das Wespennest sticht. Wer von nun an den Mut dazu hat, dem muss man Respekt zollen. In den Vereinen gibt es das Vereinsgesetz. Die Präsidenten müssen erfolgreich sein, denn es gibt immer jemanden, der auf ihren Stuhl wartet.
Ich war selbst Präsident von Trabzonspor. Es gibt keine 'Struktur', sondern Machtgleichgewichte. Man verwaltet den Bereich, in dem man das Sagen hat. Wir wurden gewählt und sie wollten uns nach drei Monaten wieder loswerden. Wir haben jetzt das Sagen im Verband."
Nachrichtenquelle : 12punto
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