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Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

Der Schauspieler Mehmet Akif Akdeniz, der im Bezirk Gebze in Kocaeli nach einem Streit im Straßenverkehr verprügelt wurde, sagte: "Wäre kein anderer LKW-Fahrer dazwischengegangen, wäre ich dort wahrscheinlich gestorben."

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Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn TEM in Richtung Ankara im Bereich des Stadtteils Sultan Orhan im Bezirk Gebze. Behauptungen zufolge drängte ein fahrender Sattelzug den Pkw des Schauspielers Mehmet Akif Akdeniz (25) zunächst ab und schnitt ihm dann den Weg ab. Nachdem Akdeniz angekündigt hatte, die Polizei zu rufen, begann ein Streit zwischen den Beteiligten. Der Fahrer und der Beifahrer stiegen aus dem Fahrzeug aus und verprügelten den jungen Schauspieler. Die Schlägerei endete erst, als Passanten eingriffen. Nach der Alarmierung wurden Rettungs- und Polizeikräfte zum Tatort entsandt. Der verletzte Akdeniz wurde nach einer Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht.

Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

„ICH WÄRE DORT WAHRSCHEINLICH GESTORBEN“

In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account schilderte Mehmet Akif Akdeniz die Erlebnisse wie folgt:

„Manche Menschen haben wirklich keinen Anstand. Hätte ich mich bei dem Lkw-Fahrer bedanken sollen, der mich bei 130 km/h abgedrängt und geschnitten hat, anstatt ihn zu warnen? Hätte ich sagen sollen: 'Gut gemacht, Herr Fahrer, machen Sie weiter so. Da vorne ist eine Familie mit drei Kindern, fahren Sie über sie drüber'? Als er sah, dass ich ein Video machte, drängte er mich ab, bis ich auf dem Seitenstreifen landete. Um ihn einzuschüchtern, sagte ich: 'Ich habe die Polizei gerufen, sie sind unterwegs. Ich habe Videoaufnahmen und Fotos.' Er ging auf mich los und sagte: 'Wegen Leuten wie dir saß ich schon im Gefängnis, sie haben Videos gemacht und geteilt. Teil du auch, was soll's, gehe ich halt wieder in den Knast.' Weil er mir zu nahe kam, stieß ich ihn weg. Dann versuchte er zuzuschlagen. Ich verteidigte mich. Daraufhin stiegen drei weitere Personen aus dem Lkw. Sie warfen mich zu Boden und begannen, mit Füßen und Fäusten auf mein Gesicht, meine Augen, meinen Nacken und meinen Rücken einzuschlagen. Wäre kein anderer Lkw-Fahrer dazwischengegangen, wäre ich dort wahrscheinlich gestorben. Selbst als ich versuchte, zum Auto zu flüchten, setzten sie den Angriff fort.“

Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

„IHR NORMALISIERT GEWALT GEGEN MENSCHENLEBEN“

Im weiteren Verlauf seiner Erklärung reagierte Akdeniz auch auf Personen in den sozialen Medien, die den Vorfall herunterspielten: „Ihr, die ihr ohne den Vorfall richtig zu interpretieren, zu lesen oder zu verstehen, und ohne dass es euch selbst passiert ist, sagt: 'Geschieht dir recht, Bruder, misch dich nicht in die Angelegenheiten anderer ein, was geht dich das an'... Ich werde auch gegen euch Anzeige erstatten, denn genau wie diese Leute hier normalisiert ihr Gewalt gegen Menschenleben.“

Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

„MEIN RECHTES AUGE SIEHT VERSCHWOMMEN“

Darüber hinaus gab Mehmet Akif Akdeniz Informationen zu seinem Gesundheitszustand: „Von allen oberflächlichen Wunden abgesehen, habe ich unerträgliche Schmerzen im Nacken. Mein rechtes Auge sieht verschwommen.“

Verprügelter Schauspieler schildert Momente des Schreckens: 'Ich wäre gestorben'

In einer Erklärung der Polizeidirektion Kocaeli hieß es: „Nachdem es im Bezirk Gebze auf der Autobahn Anadolu aufgrund eines Streits um die Vorfahrt zu einer Auseinandersetzung zwischen den Personen in einem Pkw und einem Lkw gekommen war, bei der die zwei Personen aus dem Pkw und die zwei Personen aus dem Lkw handgreiflich wurden, wurden nach der medizinischen Versorgung der vier Beteiligten und deren gegenseitigen Anzeigen die Aussagen der Parteien als Beschuldigte und Geschädigte aufgenommen und ein gerichtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.“


Nachrichtenquelle : İHA