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Neue Wendung in der „Akte, die zu Erdoğans Anklage vor dem Yüce Divan führen könnte": Wie verschwanden 1 Milliarde Dollar?

CHP-Vizevorsitzender Deniz Yavuzyılmaz behauptet, über die auf der Insel Jersey gegründete Turkish Energy Company (TEC) seien 1 Milliarde Dollar verschwunden. Yavuzyılmaz erklärte, das Unternehmen sei später auf eine neu gegründete TEC gleichen Namens in Ankara übertragen und anschließend aufgelöst worden – ohne jemals einer Prüfung durch den Rechnungshof (Sayıştay) unterzogen worden zu sein.

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Neue Wendung in der „Akte, die zu Erdoğans Anklage vor dem Yüce Divan führen könnte

Die Türkei hat angekündigt, aus dem 1973 unterzeichneten und auf 50 Jahre angelegten türkisch-irakischen Rohöl-Pipeline-Abkommen auszusteigen. Diese Entscheidung, die per Präsidialdekret getroffen wurde, wurde im Amtsblatt veröffentlicht und tritt zum 27. Juli 2026 in Kraft.

Neue Wendung in der „Akte, die zu Erdoğans Anklage vor dem Yüce Divan führen könnte

YAVUZYILMAZ: „EINE AKTE FÜR DEN YÜCE DIVAN“

Der CHP-Abgeordnete für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, erinnerte daran, dass die AKP-Regierung zwischen 2014 und 2018 ohne Zustimmung der irakischen Zentralregierung Öl in Zusammenarbeit mit der Regionalregierung Kurdistan (KRG) transportiert habe. Yavuzyılmaz betonte, dass der Irak die Türkei deshalb vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof verklagt habe, und bezeichnete die von ihm geteilten Dokumente als „eine Akte, die zu einem Prozess gegen Präsident Erdoğan vor dem Yüce Divan führen wird“.

Nach Angaben von Yavuzyılmaz beläuft sich die Netto-Strafe, die die Türkei an den Irak zahlen muss, auf 1 Milliarde 471 Millionen Dollar (nach aktuellem Wechselkurs etwa 60 Milliarden TL).

Neue Wendung in der „Akte, die zu Erdoğans Anklage vor dem Yüce Divan führen könnte

Das Kommunikationspräsidium hingegen veröffentlichte eine Erklärung, die Yavuzyılmaz' Behauptungen zwar bestätigte, diese jedoch kritisierte. In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der Internationale Schiedsgerichtshof sowohl den Forderungen des Irak als auch der Türkei teilweise recht gegeben und gegenseitige Entschädigungszahlungen angeordnet habe.

Zudem wurde betont, dass die Türkei in Paris eine Nichtigkeitsklage gegen dieses Urteil eingereicht habe und das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei. Es hieß: „Es gibt keine rechtskräftige Entschädigung.“

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„ICH ZIEHE DEN ZWEITEN STEIN AUS DER MAUER“

Yavuzyılmaz teilte neue Dokumente und erklärte, die AKP-Regierung habe zwischen 2014 und 2018 Transportgebühren in Höhe von 2 Milliarden 320 Millionen Dollar von der KRG erhalten. Er behauptete, dass 904 Millionen Dollar davon an BOTAŞ überwiesen wurden, während 1 Milliarde 416 Millionen Dollar auf der Insel Jersey verschwunden seien.

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Yavuzyılmaz sagte: „Dieses Geld ist auf der Insel Jersey, die wie ein schwarzes Loch fungiert, verdampft. Nach aktuellem Wechselkurs sind das 58 Milliarden Lira Verlust!“

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DIE ZWIELICHTIGE GESCHICHTE DES AUF JERSEY GEGRÜNDETEN UNTERNEHMENS

Nach Behauptungen des CHP-Abgeordneten:

Die 2012 auf der Insel Jersey gegründete Turkish Energy Company (TEC) ist das Unternehmen, an das die Rohöl-Transportgebühren der KRG überwiesen wurden.

Doch der Verbleib von über 1 Milliarde Dollar in den Bilanzen dieses Unternehmens ist unklar.

Im Jahr 2021 wurde in Ankara eine neue „Turkish Energy Company (TEC)“ unter demselben Namen gegründet.

Anschließend wurde die TEC auf Jersey auf das neue Unternehmen in Ankara übertragen und geschlossen.

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„KEINERLEI PRÜFUNG DURCH DEN RECHNUNGSHOF“

Deniz Yavuzyılmaz betonte, dass die TEC auf Jersey niemals vom Rechnungshof (Sayıştay) geprüft wurde:

„In den Berichten für 2021, 2022 und 2023 taucht nur die TEC in Ankara auf. Für die TEC auf Jersey gibt es keinen einzigen Bericht, es wurde nicht einmal ein einziger Prüfer entsandt. Die AKP-Regierung versucht mit diesen Vorgängen, Beweise zu vertuschen.“

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„NICHT DIE BÜRGER, SONDERN DIE VERANTWORTLICHEN SOLLEN DIE STRAFE ZAHLEN“

Yavuzyılmaz sagte: „Wenn wir an die Macht kommen, werden wir die verdampften und die als Strafe festgesetzten Beträge aus dem Privatvermögen des Präsidenten und der betreffenden AKP-Funktionäre einziehen. Die einfachen Bürger werden diese Rechnung nicht bezahlen.“


Nachrichtenquelle : 12punto

Deniz Yavuzyılmaz Präsident Recep Tayyip Erdoğan