Ärzte organisieren einen „weißen Marsch“ von Haydarpaşa nach Kadıköy
In Istanbul werden Beschäftigte im Gesundheitswesen einen „weißen Marsch“ von Haydarpaşa nach Kadıköy organisieren, um bessere Arbeitsbedingungen und ein Ende der Gewalt im Gesundheitswesen zu fordern. Die Ärzte kommen zusammen, um ihre Berufsrechte und die Werte einer „guten ärztlichen Praxis“ zu verteidigen.
In Istanbul werden Beschäftigte im Gesundheitswesen heute einen Marsch von Haydarpaşa nach Kadıköy organisieren, um bessere Arbeitsbedingungen und ein Ende der Gewalt im Gesundheitswesen zu fordern. Die Ärzte kommen zusammen, um ihre Berufsrechte zu verteidigen und auf die Prinzipien einer „guten ärztlichen Praxis“ aufmerksam zu machen.
„WEISSER MARSCH“ VON HAYDARPAŞA NACH KADIKÖY
Beschäftigte im Gesundheitswesen werden heute in Istanbul einen „weißen Marsch“ von Haydarpaşa in Richtung Kadıköy durchführen. Während des Marsches werden Forderungen nach einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gesundheitssektor, einem Ende der Gewalt gegen medizinisches Personal und dem Schutz der Berufsrechte von Ärzten laut werden.
Wie Cumhuriyet berichtet, werden die Ärzte während des Marsches auf die Grundwerte ihres Berufs aufmerksam machen und betonen, dass das Verständnis einer „guten ärztlichen Praxis“ geschützt werden müsse.
„WIR SIND GEMEINSAM STARK, UM DIE WERTE EINER GUTEN ÄRZTLICHEN PRAXIS ZU VERTEIDIGEN“
Der Vorstandsvorsitzende der Ärztekammer Istanbul, Osman Küçükosmanoğlu, erklärte, dass das Hauptmotto des Marsches „Wir sind gemeinsam stark, um die Werte einer guten ärztlichen Praxis zu verteidigen“ laute. Küçükosmanoğlu wies darauf hin, dass die persönlichen Rechte eines der wichtigsten Probleme der Ärzte seien.
Küçükosmanoğlu äußerte, dass das im öffentlichen Dienst angewandte Leistungssystem die Qualität der Gesundheitsversorgung negativ beeinflusse: „Das Leistungssystem zwingt Ärzte dazu, in sehr kurzer Zeit eine große Anzahl von Patienten zu behandeln. In der Praxis bedeutet dies eine Patientenuntersuchung in 5 Minuten. Ein erheblicher Teil der Vergütung wird nicht als festes Gehalt, sondern als Leistungsprämie gezahlt. Zudem wirkt sich dies kaum auf die Rente aus“, sagte er.
Küçükosmanoğlu erklärte, dass die Forderungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen klar seien: „Wir fordern ein einheitliches Gehalt. Die Vergütungen sollten so geregelt werden, dass sie sich auf die Rente auswirken“, betonte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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