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Ästhetik-Drama endet tödlich

Nachdem die 23-jährige Hatice Öncü in İzmir nach einer Nasenkorrektur in einer Privatklinik verstorben ist, hat die regionale Gesundheitsbehörde eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Die trauernde Mutter Remziye Kanak forderte eine Bestrafung der Verantwortlichen mit den Worten: „Schließt dieses Krankenhaus. Mein Herz ist gebrochen, das soll niemand anderem passieren.“

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Ästhetik-Drama endet tödlich

Die 23-jährige Hatice Öncü begab sich am Mittwoch, dem 22. April, in ein Privatkrankenhaus im Bezirk Çiğli in İzmir, um sich einer Nasenkorrektur zu unterziehen. Berichten zufolge verschlechterte sich ihr Zustand während der Operation, woraufhin sie sofort auf die Intensivstation verlegt wurde. Da sich ihr Zustand jedoch weiter verschlechterte, wurde Öncü einen Tag später in das İzmir Şehir Hastanesi verlegt, wo sie trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb.

Nachdem die Familie die traurige Nachricht erhalten hatte, wurde der Leichnam von Hatice Öncü zur Autopsie an das Institut für Rechtsmedizin in İzmir überführt. Angehörige gaben bekannt, dass sie bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen das Krankenhaus und die behandelnden Ärzte erstattet haben.

Die Behörden teilten mit, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall andauern.

„SIE KAM AUS DER OPERATION UND WURDE AUF DIE INTENSIVSTATION VERLEGT“

Die Mutter von Hatice Öncü, Remziye Kanak, betonte, dass ihre Tochter gesund und fröhlich in die Operation gegangen sei: „Sie kam aus der Operation, sie wurde auf die Intensivstation verlegt, sie konnten meine Tochter nicht retten und haben uns hierher geschickt. Schließt dieses Krankenhaus. Ich erstatte Anzeige. Mein Herz ist gebrochen, das soll niemand anderem passieren. Meine Tochter war erst 23 Jahre alt, sie war kerngesund, sie ist auf eigenen Beinen dorthin gegangen. Sie sagten, meine Tochter habe Ödeme im Gehirn und in der Lunge. Sie sagten: 'Ihrer Tochter geht es gut'. Sie haben mich belogen und hingehalten.“

Familienmitglieder behaupteten, dass sie nach der Operation nicht ausreichend oder wahrheitsgemäß über den Gesundheitszustand informiert worden seien.

Der Vater, İbrahim Öncü, behauptete, dass sich in den Unterlagen des Krankenhauses Hinweise darauf befänden, dass seine Tochter nicht aus der Narkose aufgewacht sei. Der Vater wies darauf hin, dass seine Tochter die Operation nicht überlebt habe: „Wir haben Anzeige gegen sie erstattet. Meine Tochter wurde in diesem Krankenhaus intubiert. Als ich auf dem Weg zum Krankenhaus war, habe ich mit dem Arzt telefoniert. Ich fragte ihn, was mit meiner Tochter sei. Der Arzt sagte mir: 'Ich muss sie verlegen'. Während der Operation muss etwas passiert sein. Es war eine fehlerhafte Operation.“

Der Großvater, Mehmet Mahsum Kanak, gab an, dass sie 70.000 Lira für die Operation seiner Enkelin gezahlt hätten. Kanak schilderte, dass Hatice gesund in die Operation gegangen sei, nach dem Eingriff nicht aufgewacht sei und nach einer Nacht im Krankenhaus in das İzmir Şehir Hastanesi verlegt wurde. Kanak sagte: „Unsere Tochter ist heute Morgen verstorben.“


Nachrichtenquelle: 12punto