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Die 7 Schäden von Stress für den Körper: Fachpsychologin klärt auf!

Der tägliche Trubel, endlose Verantwortungen und die schnell verrinnende Zeit… Stress, der heute für viele Menschen zu einem untrennbaren Teil des Lebens geworden ist, bedroht nicht nur unsere geistige, sondern auch unsere körperliche Gesundheit ernsthaft. Experten zufolge kann chronischer Stress viele lebenswichtige Bereiche negativ beeinflussen, vom Immunsystem bis hin zur Herzgesundheit. Wie reagiert unser Körper unter Stress? Welche gesundheitlichen Probleme werden ausgelöst? Hier sind 7 wichtige Schäden, die Stress unserem Körper zufügt…

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Die 7 Schäden von Stress für den Körper: Fachpsychologin klärt auf!

Stress, der durch die heutigen Lebensbedingungen und den täglichen Trubel fast zu einem untrennbaren Teil unseres Lebens geworden ist, ist keine so einfache psychologische Reaktion, wie man vielleicht denkt. Die Fachpsychologin Jülide Unutmaz vom Anadolu Sağlık Merkezi Hastanesi betont, dass Stress nicht nur die psychische, sondern auch die körperliche Gesundheit bedroht: 'Wenn Stress über einen langen Zeitraum anhält, erzeugt er im Körper einen ständigen Alarmzustand, was viele Bereiche vom Immunsystem bis zur Herzgesundheit negativ beeinflusst. Deshalb ist es für unsere allgemeine Gesundheit sehr wichtig, zu lernen, mit Stressfaktoren durch verschiedene Methoden umzugehen oder bei Bedarf Unterstützung von einem Experten zu erhalten.'

Die Fachpsychologin erklärt, dass Stress die physische und psychische Reaktion eines Individuums auf Situationen ist, in denen es sich bedroht oder unter Druck fühlt: 'Stress ist eigentlich ein natürlicher Prozess, und es ist nicht gesund, ihn vollständig zu eliminieren. Wichtig ist, diese Reaktion zu steuern und gesund darauf zu reagieren. Zudem sollte man nicht vergessen, dass die Stresstoleranz bei jedem Menschen unterschiedlich ist. 

Was für den einen ein kleines Ereignis zu sein scheint, kann für einen anderen eine große Stressquelle darstellen; daher sollte man sich in dieser Hinsicht vor Urteilen und Vergleichen hüten. Bevor der Panikzustand zunimmt, können kleine Lebensgewohnheiten wie regelmäßiger Schlaf, Sport oder soziale Unterstützung präventive Schritte sein, die im Kampf gegen Stress einen großen Unterschied machen.'

EINIGE BERUFSGRUPPEN ERLEBEN STRESS INTENSIVER

Unutmaz weist darauf hin, dass Stress in jedem Alter und bei jedem auftreten kann, einige Gruppen jedoch stärker betroffen sind: 'Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren erleben aufgrund von Gründen wie dem Aufbau eines Lebens, dem Karrierestart, neuen Beziehungen und der Identitätssuche höheren Stress. Die mittlere Altersgruppe zwischen 35 und 55 Jahren kann aufgrund des Berufslebens, familiärer Verpflichtungen und Zukunftssorgen intensiven Druck verspüren. 

Was die Berufsgruppen betrifft, so ist es möglich zu sagen, dass Stressfaktoren für Beschäftigte im Gesundheitswesen aufgrund des hohen Tempos und der Konfrontation mit dem Tod; für Lehrer aufgrund hoher Erwartungen, unzureichender Ressourcen und emotionaler Arbeit; für Angestellte in Führungspositionen, insbesondere im weißen Sektor, aufgrund von Leistungsdruck, langen Arbeitszeiten und einem Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben; und schließlich für Beschäftigte im Dienstleistungssektor aufgrund des ständigen Kontakts mit Menschen und eines geringen Kontrollgefühls stärker ausgeprägt sein können.' sagte sie.

Die Fachpsychologin Unutmaz fügt hinzu, dass Untersuchungen zeigen, dass Frauen besonders dann anfälliger für Stress sind, wenn sie versuchen, das Arbeitsleben und die häuslichen Pflichten unter einen Hut zu bringen: 'Männer erleben ebenfalls Stress, äußern dies jedoch oft nicht. Dieses Gefühl, das sie zu unterdrücken versuchen, kann sich in anderer Form äußern, etwa durch Wutausbrüche oder Alkoholkonsum.'

WUTAUSBRÜCHE KÖNNEN EIN ALARMSIGNAL FÜR PROFESSIONELLE HILFE SEIN

Unutmaz unterstreicht, dass professionelle Unterstützung kein Zeichen von 'Schwäche', sondern im Gegenteil ein Zeichen von 'Stärke' ist: 'Die Entscheidung eines Individuums, sich selbst zu helfen, ist ein Schritt, der die Widerstandsfähigkeit erhöht. Zudem ist die Stressbewältigung keine einmalige Lösung, sondern eine lebenslang erlernte und entwickelte Fähigkeit. Wenn Symptome auftreten, die das tägliche Leben und die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen, verhindert die Inanspruchnahme professioneller Unterstützung, dass das Problem größer wird, und hilft dabei, individuelle Bewältigungsstrategien zu entwickeln. 

Wenn es beispielsweise schwierig geworden ist, zur Arbeit zu gehen oder an sozialen Beziehungen teilzunehmen, wenn körperliche Gesundheitsprobleme begonnen haben, wenn intensive Angst, Hoffnungslosigkeit oder depressive Gefühle häufiger auftreten, wenn Wutausbrüche, extreme Reizbarkeit oder Rückzug zu beobachten sind, wenn ungesunde Wege wie Alkohol, Rauchen oder übermäßiges Essen zur Bewältigung versucht werden, wenn man das Leben nicht mehr so genießen kann wie früher und das Gefühl der Leere nicht verschwindet, und wenn Methoden, die ohne fachliche Hilfe versucht werden können, wie Atemübungen, nicht funktionieren, sollte man unbedingt ein Gesundheitszentrum aufsuchen.'

Die Fachpsychologin listete einige körperliche Gesundheitsprobleme auf, die durch ständigen, nicht kontrollierbaren Stress verursacht werden können:

  • Das Risiko für Herzerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt kann steigen.
  • Das Immunsystem kann geschwächt werden, wodurch der Körper anfälliger für Infektionen wird.
  • Magen-Darm-Erkrankungen wie Geschwüre und Reizdarmsyndrom können auftreten.
  • Da Stresshormone den Blutzuckerspiegel beeinflussen, kann die Gefahr von Diabetes zunehmen.
  • Anhaltender Stress führt zu ständiger Muskelanspannung, was zu Muskel-Skelett-Problemen wie Fibromyalgie führen kann.  
  • Hautprobleme wie Ekzeme oder Schuppenflechte können auftreten.
  • Schlafstörungen können auftreten, und da kein qualitativ hochwertiger Schlaf erreicht wird, verschleißt der Körper weiter.

Nachrichtenquelle: 12punto

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