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Experte warnt: Plötzliche Herzrhythmusstörungen können direkt zum Tod führen

Kardiologe Doç. Dr. Mesut Aydın äußerte sich zu Herzrhythmusstörungen. Aydın betonte, dass eine frühzeitige Diagnose bei Rhythmusstörungen von entscheidender Bedeutung sei.

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Experte warnt: Plötzliche Herzrhythmusstörungen können direkt zum Tod führen

Kardiologe Doç. Dr. Mesut Aydın erklärte, dass Herzrhythmusstörungen in jeder Altersgruppe auftreten können. Während die meisten dieser Störungen harmlos seien, wies Dr. Aydın darauf hin, dass sich Rhythmusstörungen durch Herzrasen, Atemnot oder Brustschmerzen äußern, aber auch zu Ohnmachtsanfällen führen können und in sehr seltenen Fällen sogar einen plötzlichen Tod zur Folge haben können.

Dr. Aydın betonte, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose, die Bestimmung der Art der Störung und eine darauf abgestimmte Behandlung seien: „Herzrhythmusstörungen beginnen meist plötzlich, halten eine gewisse Zeit an und enden ebenso plötzlich. Manchmal lassen sie sich auch durch Eingriffe nicht beheben. Bei Rhythmusstörungen sind die Intensität der Symptome während der Episoden sowie die Art der Störung entscheidend“, sagte er.

Dr. Aydın unterstrich die Bedeutung der Früherkennung und führte weiter aus:
„Wer unter Herzrasen leidet, sollte die kardiologische Abteilung eines Krankenhauses aufsuchen. Die notwendige Diagnose muss mittels EKG oder manchmal durch 24-Stunden-Langzeit-EKG-Geräte gestellt werden. Trotz all dieser Maßnahmen lassen sich Rhythmusstörungen bei manchen Patienten selbst durch ein 24-Stunden-EKG nicht feststellen. In solchen Fällen kann eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU), die wir als Rhythmus-Angiographie bezeichnen, zur Diagnose eingesetzt werden, wobei gleichzeitig eine Behandlung erfolgen kann. Die meisten Herzrhythmusstörungen lassen sich medikamentös korrigieren. Ein Teil kann zudem durch die sogenannte Ablationstherapie, also ein Verödungsverfahren, erfolgreich behandelt werden.“

''RHYTHMUSSTÖRUNGEN IN JUNGEN JAHREN...''

Dr. Aydın merkte an, dass Patienten, insbesondere in fortgeschrittenem Alter, aber manchmal auch in jungen Jahren, bei bestimmten Rhythmusstörungen mit einem Herzschrittmacher behandelt werden: „Ein wichtiger Grund für das Einsetzen eines Herzschrittmachers ist die Behandlung von Rhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können, indem das Gerät bei Bedarf einen Schock abgibt. Manche Rhythmusstörungen äußern sich nicht durch Herzrasen, sondern durch einen zu niedrigen Puls. Bei dieser Form der Störung kommt es häufig zu Ohnmachtsanfällen. In solchen Fällen ist das Einsetzen eines Schrittmachers zur Erhöhung der Herzfrequenz erforderlich. Die Kontrollen des Herzschrittmachers sollten routinemäßig alle ein bis drei Monate durchgeführt werden“, so Aydın.


Nachrichtenquelle: İHA

Herzrhythmusstörung Gesundheit Kardiologie