Neue Warnungen für Bürger zum sicheren Gehen auf Eis in den Wintermonaten
Aufgrund der zunehmend strengeren Kälte und der Vereisung sind bemerkenswerte Vorsichtsmaßnahmen in den Fokus gerückt, damit die Bevölkerung in den Wintermonaten sicher zu Fuß unterwegs sein kann.
Schneefall und – insbesondere auf der Nordhalbkugel – auftretende Vereisungen führen jedes Jahr zu tausenden Verletzungen. Während Experten verschiedene Lösungen zur Vermeidung solcher Unfälle anbieten, erfreut sich derzeit weltweit das Modell des „Gehens wie ein Pinguin“ großer Beliebtheit.
Nachdem die Vereisung aufgrund der kalten Witterung insbesondere in England, Schottland und Wales ein gefährliches Ausmaß erreicht hat, geben die Behörden den Bürgern ungewöhnliche, aber bewährte Ratschläge. Experten weisen darauf hin, dass allein im Vereinigten Königreich jährlich mehr als 7.000 Menschen aufgrund von Stürzen auf Eis in Krankenhäusern behandelt werden müssen.
„PENGUIN-GANG“ VERRINGERT STURZGEFAHR
Der in den letzten Jahren viral gegangene und von Gesundheitsbehörden in ihre Empfehlungslisten aufgenommene „Pinguin-Gang“ zielt darauf ab, Verletzungen auf vereisten Flächen zu verhindern. Gesundheitsbehörden betonen, dass diese Methode das Körpergewicht sicherer und ausgewogener verteilt und somit dazu beitragen kann, Hüft- und Handgelenksbrüche durch Stürze zu reduzieren.
Experten unterstreichen die Bedeutung dieser Technik, insbesondere für ältere Menschen und in Situationen, in denen das Gleichgewicht schwer zu halten ist. Ihr Rat lautet: „Es mag von außen betrachtet lustig aussehen, aber wie ein Pinguin zu gehen, verteilt das Körpergewicht gleichmäßig und beugt so Hüft- und Handgelenksbrüchen vor. Suchen Sie sich einen 'Watschel-Gehpartner' und kommen Sie unfallfrei durch diesen Winter.“
Die Anwendung dieser Methode ist recht einfach: Mit leicht gebeugten Knien vorwärtsgehen, die Hände unbedingt außerhalb der Taschen halten und kleine Schritte machen, gehören zu den Grundprinzipien.
Auch die Türkei ist von den winterlichen Bedingungen betroffen. Die wiederholten Warnungen des Meteorologischen Dienstes vor Kälte und Vereisung zeigen in Istanbul, Ankara und den Regionen Ostanatoliens Wirkung. Angesichts steigender Fallzahlen rufen auch Gesundheitsexperten in der Türkei die Bürger dazu auf, „wie ein Pinguin“ zu gehen. Ziel ist es, die in Notaufnahmen das ganze Jahr über häufig auftretenden Verletzungen durch Ausrutschen auf Eis mit dieser Methode zu verringern.
Die Bürger werden dazu angehalten, in dieser Zeit sowohl im Verkehr als auch als Fußgänger bei ihren täglichen Erledigungen besonders vorsichtig zu sein. Neben den klassischen Warnungen, niemals mit den Händen in den Taschen zu gehen, wird empfohlen, sich den „Pinguin-Gang“ anzueignen. Auf diese Weise wird erwartet, dass Stürze auf Eis, die zu den häufigsten Unfällen in den Wintermonaten zählen, vermieden werden können.
Nachrichtenquelle: 12punto
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