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Prof. Dr. Köksal: ‚Afrikanischer Wüstenstaub beeinträchtigt Kinder stärker‘

Die Fachärztin für Lungenheilkunde Prof. Dr. Nurhan Köksal erklärte, dass Wüstenstaub insbesondere Kinder und Menschen mit Atemwegserkrankungen negativ beeinflusst. Köksal erläuterte die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.

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Prof. Dr. Köksal: ‚Afrikanischer Wüstenstaub beeinträchtigt Kinder stärker‘

Die Fachärztin für Lungenheilkunde Prof. Dr. Nurhan Köksal informierte über afrikanischen Wüstenstaub. Köksal zählte die zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen auf.

''VOR ALLEM KINDER UND MENSCHEN MIT ATEMWEGSERKRANKUNGEN...''

Prof. Dr. Köksal wies darauf hin, dass Wüstenstaub Menschen mit Atemwegserkrankungen negativ beeinflussen kann und erklärte: „An Tagen mit hoher Wüstenstaubbelastung ist die Gesundheit insbesondere von Kindern und Menschen mit Atemwegserkrankungen beeinträchtigt. Bei Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit Ateminsuffizienz, Asthma, COPD, Bronchiektasie und anderen Atemwegserkrankungen, treten die Probleme deutlicher zutage. Zudem stellt die Altersgruppe der Kinder die am stärksten betroffene Gruppe dar.“

''KANN ZU ATEMWEGSINFEKTIONEN FÜHREN''

Prof. Dr. Köksal betonte, dass Wüstenstaub Atemwegsinfektionen verursachen kann: „Eine hohe Konzentration von Wüstenstaub in der Luft kann durch den direkten Kontakt mit Schleimhäuten in Augen, Nase und Atemwegen reizend wirken und Beschwerden verursachen. Insbesondere bei Menschen mit allergischer Veranlagung sowie bei Personen mit Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma kann diese reizende Wirkung intensiver auftreten. Wenn die Staubmenge zunimmt, sind auch die Atemwege gesunder Menschen betroffen. Neben dieser reizenden Wirkung können sich Bakterien und Viren an die Staubpartikel heften und so Atemwegsinfektionen auslösen. Ein Grund für die Zunahme von Atemwegsinfektionen in solchen Situationen ist auch, dass die erhöhte Staubmenge das Sonnenlicht und die UV-Strahlung blockiert, wodurch Mikroorganismen länger in der Luft verbleiben können.“

SIE GAB EMPFEHLUNGEN

Prof. Dr. Köksal äußerte sich wie folgt: „Um unsere Lungengesundheit unter all diesen widrigen Bedingungen zu schützen, empfehlen wir insbesondere unseren Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen und Asthma, in Zeiten hoher Staubbelastung nicht nach draußen zu gehen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, in diesen Zeiten nicht zu lüften und bei einer Exposition unbedingt eine Maske zu tragen.“


Nachrichtenquelle: İHA

Afrika Wüstenstaub COPD Asthma Gesundheit